Aus BioLektors Notizenbuch

Allerley Wundersames aus Biologie und Sprache

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Monatsarchiv für Juni 2008

Das Eszett kommt groß raus

Es gilt als Sonderling der deutschen Sprache, ist in Kreuzworträtseln unerwünscht, von den Schweizern verschmäht, ein Verlierer der Rechtschreibreform und auf Tastaturen steht es, sofern überhaupt vorhanden, abseits von allen anderen Buchstaben. Unser Eszett hat es wahrlich nicht leicht. Doch nun kommt der kleine Buchstabe ganz groß raus!

30. Juni 2008 ♦ Rubrik(en): Redaktion & Lektorat, Sprache3 Kommentare »»»

Das Web 2.0 und die Wissenschaft

Was wissen Wissenschaftler in Deutschland, Österreich und der Schweiz vom Web 2.0? Inwiefern akzeptieren und nutzen sie neue technische Möglichkeiten und Angebote (wie z.B. Wikipedia)? Gibt es Unterschiede zwischen Geschlechtern oder Fachrichtungen? Diesen Fragen gehen die Mitarbeiter des interdisziplinären Forschungsprojektes „Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg nach. Doktoranden und junge Wissenschaftler werden […]

17. Juni 2008 ♦ Rubrik(en): Science & Web »»» Beitrag kommentieren

Neu am Bodensee

Gestern war GEO-Tag der Artenvielfalt. Auch in Konstanz entdeckten und bestimmten Biologen und Naturfreunde in einem festgelegten Gebiet am Stadtrand eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen. Gregor Schmitz, der Leiter des hiesigen Botanischen Gartens, stellte die Listen der gefundenen Arten zum Abschluss der Veranstaltung kurz vor. Unter anderem wurde eine Schneckenart entdeckt, die laut Expertenmeinung […]

15. Juni 2008 ♦ Rubrik(en): BioLOGie »»» Beitrag kommentieren

Rechtschreibfähigkeiten gleichbleibend

Gestern wurden die Ergebnisse einer Umfrage bekannt, welche die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) und der Deutsche Sprachrat beim Institut für Demoskopie Allensbach in Auftrag gegeben hatten. Es geht bei der Untersuchung um die Einstellung der Deutschen zur Rechtschreibreform, um Rechtschreibfähigkeiten, den vermeintlichen Sprachverfall, um Tabuwörter und die beliebtesten Dialekte. Von den Befragten sind 55 […]

14. Juni 2008 ♦ Rubrik(en): Sprache »»» Beitrag kommentieren

Sepulkrales Rudelgucken

Fußball-Europameisterschaft 2008: Fußball daheim gucken ist out, man malt sich schwarz-rot-goldene Fähnchen auf die Backe, pardon Wange, und macht sich auf zur Public Viewing Area. In England dagegen geht kein Mensch den Union Jack schwingend zum Public Viewing. Erstens, weil Beckham & Co bei der EM gar nicht mitspielen dürfen, und zweitens, weil Public Viewing […]

Die Tücken des Grad-Zeichens

Vermeintlich simple Dinge in Rechtschreibung, Typografie und Textverarbeitung stellen sich manchmal als recht trickreich und fehlerträchtig heraus. Die korrekte Verwendung des Gradzeichens ist dafür ein gutes Beispiel. Hier die wichtigsten Regeln: Bei Temperaturangaben folgt nach dem Zahlenwert ein Zwischenraum (Leerzeichen), dann kommt das Gradzeichen, dann folgt ohne Zwischenraum die abgekürzte Skalenbezeichnung, also 25 °C oder […]

13. Juni 2008 ♦ Rubrik(en): Redaktion & Lektorat2 Kommentare »»»

Garbenloch und Materialzärtlichkeit – „Wortschatz“ in Tübingen

Heute möchte ich auf eine Ausstellung hinweisen, die ich kürzlich in Tübingen besucht habe. Das dortige Stadtmuseum zeigt eine in sehenswerter Vielfalt, wer wann wo aus welchen Gründen und auf welche Weise Wörter findet, sammelt, aufbewahrt, sortiert, etikettiert und präsentiert: Wörter auf Spickzetteln und in Lesespielen, in Stein gemeißelt und als ASCII-Kunst auf Handy-Displays, Wörtern […]

12. Juni 2008 ♦ Rubrik(en): Sprache1 Kommentar »»»

Schmetterlinge im Nest?

Gestern beim Sport aufgeschnappt: Eine junge Mutter beklagt die schwierigen Rechenaufgaben ihrer Tochter in der Grundschule. Sie habe selber kaum gewusst, was gefragt gewesen sei. In einer Grafik seien sieben Schmetterlinge im Nest dargestellt gewesen, andere bereits ausgeflogen. Die Schüler hätten die Falter abzählen und dann irgendetwas berechnen sollen. Ich will mich nun nicht zur […]

Scontainer?

Man mag mich kleinlich und besserwisserisch schimpfen, mich stören solche hässlichen Trennungen, ob in einem Fachtext oder wie hier bei der Morgenlektüre. Wie schwer derartige Fehler wiegen bei einem Produkt, welches nach einmaliger Lektüre bereits zum Altpapier gelegt wird, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein. Ich frage mich jedoch, wie solche unsauberen Trennungen entstehen und […]

11. Juni 2008 ♦ Rubrik(en): Redaktion & Lektorat »»» Beitrag kommentieren

WORD-Tipp: Zeilen per Tastatur als Überschrift formatieren

Die eindeutige und konsequent einheitliche Zuweisung von Überschriften zu den Formatvorlagen der verschiedenen Hierarchiestufen ist in WORD entscheidend für das korrekte Erzeugen eines Inhaltsverzeichnisses Die Formatvorlagen der einzelnen Überschriftenkategorien werden in WORD standardmäßig durchnummeriert, also mit „Überschrift 1“, „Überschrift 2“ usw. bezeichnet, bis zu neun Hierarchiestufen sind möglich. Hat man einen längeren Text bereits vorliegen, […]

10. Juni 2008 ♦ Rubrik(en): Redaktion & Lektorat »»» Beitrag kommentieren

Wo ist der Mittelläufer?

In Spielberichten aus der ersten Hälfte des 20. Jhdts. findet man ihn noch regelmäßig. Auch unter den Helden von Bern gab es mit Werner Liebrich noch einen. Doch mittlerweile gilt er als verschollen. Bei der derzeitigen Fußball-Europameisterschaft wurde er nicht gesehen und auf der aktuellen Website des vermutlich größten deutschsprachigen Fußballmagazins kicker kommt der Mittelläufer […]

9. Juni 2008 ♦ Rubrik(en): Sprache »»» Beitrag kommentieren

Papierlos fliegen

Die meisten Fluggesellschaften hatten bereits lange vorher umgestellt, seit Sonntag (dem 1. Juni) werden Papiertickets gar nicht mehr ausgegeben. Statt dessen erhalten Reisende per E-Mail oder Telefon ein elektronisches Ticket, ein E-Ticket, dessen Datensatz die Buchung bestätigt. Um Verwechslungen vorzubeugen, sollte man das Wort mit großem E, Bindestrich und großem T schreiben und beim Sprechen unbedingt […]

Er schreibt und schreibt und schreibt …

Was ist das wichtigste Arbeitsgerät auf Ihrem Schreibtisch? Maus? Tastatur? Telefon? Alles naheliegend und für die täglichen Aufgaben unverzichtbar. Doch am wichtigsten ist mir, immer einen Bleistift in Griffnähe zu haben. Kaum ein Werkzeug ist für Geistesarbeiter und kreative Köpfe so vielfältig einsetzbar und dabei so pflegeleicht wie der Bleistift. Er muss weder eingeschaltet, noch […]

3. Juni 2008 ♦ Rubrik(en): Werkzeuge »»» Beitrag kommentieren

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