Per „DNA barcoding“ lässt sich aus einem Schnipsel DNA relativ leicht und kostengünstig die Spezies ermitteln, von der die DNA stammt. Die Methode basiert auf der spezifischen Sequenz eines ganz bestimmten Gens, und zwar nicht der DNA des Zellkerns, sondern der DNA aus Mitochondrien. Schüler der Trinity School, einer High School in New York, untersuchten im Projekt “DNAHouse: exploring the urban environment with DNA” mit diesem Verfahren DNA-Spuren in ihrem Lebensumfeld. Und sie fanden Erstaunliches, wie die Nachrichtenagentur pressetext.de heute unter Berufung auf die Rockefeller University meldet.
Die Schüler entdeckten „in everything from fridges to furniture“ nicht nur 95 Tierarten in ihren Wohnhäusern, darunter eine bis dato unbekannte Art oder Unterart einer Küchenschabe, sondern auch Beweise für gefälschte Angaben zu Lebensmitteln. Bei 11 von 66 untersuchten Lebensmitteln entsprach der Inhalt nicht dem, was auf der Verpackung stand. Angeblicher Schafskäse stammte von der Kuh und vermeintlicher Störkaviar war auch nicht echt. Gute Zeiten für die Lebensmittelkontrolle auch hierzulande, wenn demnächst Bio-Leistungskurse die Überwachungsbehörden mit Tipps versorgen?
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