Heute mal etwas für Lehrer. Und Schüler. Und Eltern. Und Studenten. Und alle an Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Erdkunde, Ingenieurwesen und Medizin Interessierte. Eines der interessantesten Internetangebote zum Lehren und Lehren der Naturwissenschaften: Science in School.

Sie finden dort vergleichsweise neue Informationen aus Forschung und Wissenschaft. Diese werden – oft recht geschickt und kreativ – kombiniert mit Materialien und Ideen für den Unterricht. Man lerrnt beim Lesen bzw. Rumklicken eine Menge und entdeckt viele Anregungen für eigene Experimente. Das Portal ist vielsprachig, viele Online-Texte werden von Freiwilligen auf Deutsch übersetzt. Und, was auch mal gesagt werden sollte, das Online-Portal „Science in School“ wird ebenso wie die gleichnamige (kostenlose) Zeitschrift von der EU finanziert.
Einige meiner Favoriten:
Viele wissen, wie man in WORD ganz einfach Linien erzeugen kann, nämlich mit dem Unterstrich:
Was viele nicht wissen, es geht noch komfortabler:
Die zweite Methode sieht komplizierter aus, insbesondere bei aufwendigen Formularen tut man sich aufgrund der bequemen Feinjustierung für den Tabulator jedoch leichter. STRG+SHIFT+U und Tabulator abwechselnd klicken, dann im Lineal die Abstände wie gewünscht verschieben, fertig.
Dass Deutsch nicht leicht zu lernen ist, hört man oft. Doch niemand hat dies so gekonnt und humorvoll geschildert wie Mark Twain, der Autor der Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Neulich im Strandbad fand ich endlich die Muse, seinen berühmten Aufsatz „The Awful German Language“ in Ruhe zu lesen.
Herrlich, auch wenn einige der Beispiele und Belege für unsere schreckliche Sprache etwas konstruiert wirken. Und das sind sie wohl auch! Denn genauer hingesehen hat man eher den Eindruck, dass Twain sich hier als Sprachartist zeigt und die Fallstricke, Irrtümer und Treibsande des Deutschen nicht ohne hintergründigen eigenen Spaß an Sprachspielerei und Verdrehungen offenlegt.
Derzeit ist das schmale Bändchen in zweisprachiger Ausgabe im Nikol-Verlag recht günstig zu haben. Beim Lesen dieser Ausgabe lernt man ganz nebenbei auch ne Menge über die englische Sprache. Wäre ein schönes Geschenk für alle Menschen mit Lust an Sprache, wenn es von denen nicht die meisten vermutlich längst kennen würden.
Schade. Vor lauter Urlaub und Meer und Heide und Straßenfesten habe ich die Abstimmung verpasst. Gewählt wurde der kurioseste Buchtitel des Jahres 2010. Prämiert wird er auf der Frankfurter Buchmesse. Diese sympathische Abstimmung kommt aus England und wird hierzulande seit 2008 durchgeführt.
Gesucht wird in diesem Wettbewerb nicht die gezielte Komik oder die „witzigste“ Zote, die es auf einen Buchumschlag geschafft hat. Gefragt sind die unfreiwillig komischen, die mehr oder weniger unbeabsichtigt drolligen Titel. Zu den Gewinnern in der englischen Geschichte des Preises zählen Werke (hier übertragen) wie „Herrenlose Einkaufswagen im Nordosten Amerikas: Identifikation und Einordnung in freier Wildbahn“, „Wie schütze ich mein Pferd vor Bomben?“ oder „Die Wiederverwendung alter Gräber im Spiegel neuester britischer Umfragen“.
Deutscher Preisträger 2008 war der Buchtitel: „Begegnungen mit dem Serienmörder. Jetzt sprechen die Opfer“. Im letzten Jahr wurde „Das Leben ist keine Waldorfschule“ zum Gewinner gekürt. Welche Titel dieses Jahr in die engere Wahl kamen, lesen Sie hier.
Smart Drugs, pychic energizer, Brain Food … es fällt auf, wie sich die Begriffe wandeln. Klingt Neuro-Enhancement oder gar kosmetische Neurologie nicht ganz anders als Aufputschmittel oder Psychodroge? Was verrät die Sprache über die Intentionen des Sprechers? Und was unterscheidet die neuen (bzw. gar nicht so neuen) Glückspillen von Psychopharmaka?
„Hirndoping ist die missbräuchliche Anwendung verschreibungspflichtiger Medikamente zur geistigen Leistungssteigerung“, definiert Autor Klaus Lieb. Und er beantwortet in seinem Buch auch weitere Fragen. Wer nimmt solche Medikamente und aus welchen Motiven? Wirken die Medikamente überhaupt wie erhofft? Und beginnt nicht Hirndoping schon mit der morgendlichen Tasse Kaffee? Wo liegen die Grenzen?
Leistungsfördernde Substanzen sind längst nicht mehr allein Thema für Spitzensportler oder Top-Manager. Die Substanzen finden sich heute bereits auf Schulhöfen und nicht nur auf Eltern, Lehrer, Ausbilder und Betriebsärzte kommen viele Fragen zu.

Klaus Lieb
Hirndoping: Warum wir nicht alles schlucken sollten
172 Seiten, broschiert,
erschienen im März 2010 bei Artemis & Winkler
Das Buch „Hirndoping – Warum wir nicht alles schlucken müssen“ bietet auf 170 Seiten eine gelungene Einführung, für die kein medizinisches oder pharmakologisches Fachwissen nötig ist. Weder der viel diskutierte DAK-Report noch die Ritalin-Diskussion fehlen.
Der Autor ist Facharzt und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Mainz. Er gibt in dem Buch keine Pauschalantworten, aber viele wichtige Denkanstöße. Denn die Debatte um eine Legalisierung des „Hirndopings“ dürfte in den nächsten Jahren an Intensität zunehmen.
Ich wurde vor einigen Wochen gebeten, einen Text zur Situation von Linkshändern im Beruf unter den Aspekten von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit zu verfassen. Die Frage war, ob bzw. wo Linkshändigkeit im Beruf, am Arbeitsplatz, beim Bedienen von Maschinen, bei Sicherheitseinrichtungen usw. eine Rolle spielt, insbesondere im Hinblick auf Ergonomie und Unfallschutz. Ich bin zwar als Rechtshänder selbst nicht betroffen, fand die Aufgabe aber spannend genug, um den Auftrag anzunehmen.
Mein Artikel „Linkshänder im Arbeitsschutz: Eine übersehene Minderheit?“ ist inzwischen (in etwas verkürzter Form) unter www.arbeitssicherheit.de nachzulesen (das ist übrigens das Portal, wo auch das gesamte berufsgenossenschaftliche Regelwerk abrufbar ist). Ich verlinke den Text hier, weil ich von vielen Menschen, mit denen ich über ihre Erfahrungen am Arbeitsplatz gesprochen hatte, immer wieder nach diesem Text bzw. Link gefragt werde (und nun nur noch auf meinen Blog hinweisen muss.
An einer Diskussion zum Thema Linkshändigkeit am Arbeitsplatz kann man sich im Linkshänderforum beteiligen.
Na sowas! Da arbeitet man jahrelang beinahe täglich mit WORD und schwört auf Tastenkombinationen, doch ein ganz häufig einsetzbares Tastenkürzel habe ich erst heute entdeckt: STRG + SHIFT (Umschalt-Taste) + l erzeugt eine Aufzählung.
Komischerweise zeigt WORD diese Tastenkombination nicht im QuickInfo / Tooltipp an, wenn man mit der Maus über das Icon fährt.
Ich habe diesen Aufruf unterzeichnet, weil ich für ein freies und offenes Internet bin. Mehr zu der Aktion lesen Sie unter „Was ist Netzneutralität?“
Wie stehen Sie dazu?
Oder haben Sie keine Meinung?
Unterhaltsam, witzig und lehrreich. Toll gemacht, dieses nette Video über Sauerstoff. Oxygen lernt auf dem Spielplatz der element-ary (!) school die anderen Elemente Helium, Eisen, Barium und Wasserstoff kennen und da passiert so allerlei. Viel anschaulicher kann man Grundwissen der Chemie vermutlich kaum erklären. Der Clip ist die Abschlussarbeit von Christopher Hendryx, einem Kunst- und Designstudent aus Florida (s.u.).
Oxygen from Christopher Hendryx on Vimeo.
This is Oxygen, produced at the Ringling College of Art + Design as my thesis for the department of Computer Animation.
Learn a little bit of basic chemistry while watching Oxygen try to make friends in Element-ary school. Expect future shorts with these characters late 2010!
Visit my website at http://particleart.com to see my reel and other work!
Einen wunderbaren Linktipp erhielt ich heute, den ich den Lesern meines Blogs nicht vorenthalten möchte. Unter www.soundarchiv.com finden Sie allerlei Geräusche und Klänge aus der Fauna unseres Planeten.
Sie wollten immer schon mal dem Paarungsruf des Rotschnabeltokos lauschen, einer Kaukasischen Zwergzebukuh zuhören oder wissen, wie ein stridulierender Frühlingsmistkäfer klingt? Jetzt können Sie das per Mausklick.
Immer wieder werde ich gefragt, wie man ein bestimmtes (und oft mehr oder weniger exotisches) Sonderzeichen oder Symbol in seinen WORD-Text einfügen kann. Es gibt dazu verschiedene Vorgehensweisen. Wenn man nicht den Formeleditor bemühen will oder den vierstelligen UniCode auswendig kennt
, ist oft der Wechsel der Schriftart der einfachste Weg.

Viele Schriftarten enthalten Sonderzeichen. Eine gute Fundstelle für wissenschaftliche Symbole ist die Schrift Cambria. Enige Beispiele für Zeichen in Cambria, mit wenigen Mausklicks erzeugt, zeigt die Abbildung oben. Cambria sollte auf den meisten Windows-Computern ab Windows Vista oder Office 2007 enthalten sein. Die Schritte:
Einfügen > Symbol > Weitere Symbole > Schriftart Cambria Math wählen
(> ggf. auf UniCode (hex) umstellen)
Nach diesen Schritten werden Ihnen Hunderte von Zeichen und Symbolen angezeigt, von denen Sie viele vielleicht noch nie gesehen haben. „Ich hätte gar nicht gedacht, dass mein Computer so was kann!“, höre ich dann oft.
Tipp: Wer ein bestimmtes Sonderzeichen immer wieder verwendet, legt es am besten auf eine eigene Tastenkombination. Auch dies ist (ab Office 2007) auf der Registerkarte „Symbole“ möglich.
Ich muss mal wieder “meine” Bibliothek lobend erwähnen, hier die offizielle Pressemitteilung:
„Bibliothek des Jahres 2010“ sowie zum dritten Mal in Folge auf Platz eins des Bibliotheksindex BIX
Konstanzer Bibliothek nimmt auch in diesem Jahr Spitzenpositionen unter den Wissenschaftsbibliotheken in Deutschland ein
Einen Doppelerfolg erzielt die Bibliothek der Universität Konstanz im Jahr 2010. Wie die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius heute mitteilt, wurde der Konstanzer Universitätsbibliothek der Preis „Bibliothek des Jahres“ zugesprochen. Die Begründung für die Verleihung des mit 30.000 Euro dotierten einzigen deutschen Bibliothekspreises, die am 24. Oktober in Konstanz stattfinden wird, wird durch die Zahlen des Bibliotheksindex BIX untermauert: Auch beim wichtigsten Ranking deutschsprachiger Bibliotheken schnitt die Konstanzer Einrichtung mit ihrem ersten Platz exzellent ab. Sowohl das Ranking des Deutschen Bibliotheksverbands als auch die ZEIT-Stiftung bescheinigen der Universitätsbibliothek der Universität Konstanz konsequente Dienstleistungs- und Kundenorientierung.
Am augenfälligsten sei diese Serviceausrichtung in den Öffnungszeiten, heißt es in der Begründung der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die 1971 gegründet zu den großen privat errichteten gemeinnützigen Stiftungen in Deutschland zählt. Die Bibliothek der Universität Konstanz ist seit 2001 als erste deutsche Bibliothek 24 Stunden am Tag für ihre Nutzer geöffnet. Maßgeblich sind unter anderem die systematische Freihandaufstellung, die maßgeschneiderte Beratung zur Unterstützung von Wissenschaft und Studium, der aktive Einsatz für das Open Access-Konzept, die Vorreiterrolle in der Vermittlung von Informationskompetenz, die Qualitätssicherung durch Kundenbefragung und das Weiterbildungssystem, das nach dem BIX-Index eine der höchsten Quoten in deutschen wissenschaftlichen Bibliotheken aufweist.
Den Bibliotheksindex BIX führt die Universität Konstanz bereits zum dritten Mal in Folge an. Auch für diesen Erfolg war die Strategie von Serviceorientierung und Ausweitung des elektronischen Angebots ausschlaggebend. Gleichzeitig ist Konstanz in diesem Jahr bei hoher Qualität ausgesprochen breit aufgestellt, wie der hohe Wert von acht Spitzengruppenplatzierungen bei 18 Indikatoren belegt. Trotz des Ausbaus der digitalen Bestände und des Schwerpunkts auf dem elektronischen Angebot stellen sich die Buchbereiche mit der Freihandaufstellung als Lern- und Arbeitsort auch im Bibliotheksranking als wichtiger Baustein des bibliothekarischen Gesamtkonzepts heraus.
„Unsere Aufgabe ist es, für Wissenschaft und Studium möglichst optimale Bedingungen zu liefern. Wie es aussieht, sind wir mit unseren Dienstleistungen dabei auf dem besten Weg“, kommentiert Bibliotheksdirektorin Petra Hätscher die doppelte Auszeichnung. Die Vergabe-Jury für den Preis „Bibliothek des Jahres“, der Vertreter der Bundesregierung, der Kultusministerkonferenz und des Deutschen Städtetages angehören, wählte unter sieben Bibliotheken unterschiedlicher Größe und Aufgabenstellung aus, die zuvor wegen ihrer besonderen Leistung für die engere Auswahl nominiert worden waren. Beim BIX-Ranking konnte sich die Konstanzer Universitätsbibliothek in ihrer Kategorie der „einschichtigen Universitätsbibliotheken“, die keine eigenständigen Teilbibliotheken besitzen, gegen 35 Mitbewerberinnen durchsetzen. Insgesamt liefern 93 Universitäts- und (Fach)Hochschulbibliotheken aus Deutschland und Österreich dafür Daten zu Angebot, Nutzung, Effizienz und Entwicklungspotential.
Die Erde, die Sonne, der Kosmos. Merkur, Mondfinsternisse, Meteore und die Milchstraße. Das „Astronomy Picture of the Day Archive“ zeigt täglich ein neues Bild. Und das seit mehr als 15 Jahren, insgesamt mehr als 5.500 Motive aus den Archiven der US-amerikanischen Luft und Raumfahrtbehörde, bei uns besser bekannt als NASA (National Aeronautics and Space Administration).
Zu jedem Bild gibt es eine kurze Erläuterung. Eine Fundgrube für jeden, der sich nur ein klein wenig an Astronomie begeistern kann. Und eine schöne Idee, welche durch die Schlichtheit ihrer Umsetzung beeindruckt.
Es kann vorkommen, dass man bei bei der Rechtschreibprüfung von WORD versehentlich durch Klick auf „Hinzufügen“ ein falsch geschriebenes Wort in das Benutzerwörterbuch aufgenommen hat. Dieser Begriff würde nun nie mehr von WORD als falsch erkannt. Wie kann man das wieder rückgängig machen und den Falsch-Eintrag aus dem Wörterbuch wieder entfernen?
WORD-Versionen bis Office 2003: Extras > Optionen > Rechtschreibung und Grammatik > Benutzerwörterbücher; dann das betreffende Wörterbuch auswählen (z.B. Benutzer.dic) > Ändern > den fehlerhaften Begriff suchen und löschen
ab WORD 2007: Office-Schaltfläche (der runde Button oben links) > WORD-Optionen > Dokumentprüfung > Benutzerwörterbücher; dann das betreffende Wörterbuch auswählen (z.B. Benutzer.dic) > Wortliste bearbeiten > den fehlerhaften Begriff suchen und löschen
Wenn man für bestimmte Dokumente ein großes Fachvokabular benutzt, sein Standard-Benutzerwörterbuch aber nicht aufblähen möchte, legt man am besten ein eigenes Wörterbuch an, z.B. biochemie.dic oder dissertation.dic. Diesem individuellen Wörterbuch kann man nun beliebig eigene Einträge (z. B. komplizierte Enzymnamen) hinzufügen, entweder (wie oben) direkt durch Bearbeiten der Wortliste des Wörterbuchs oder durch „zum Wörterbuch hinzufügen“ während der Rechtschreibprüfung. Im letzten Fall sollte das gewünschte Benutzerwörterbuch jedoch als Standardwörterbuch ausgewählt sein, denn nur diesem werden die Begriffe hinzugefügt.
Haben Sie auf diese Weise einmal verschiedene Benutzerwörterbücher angelegt, können Sie für jedes Dokument individuell einstellen, welche Wörterbücher bei der Rechtschreibprüfung jeweils berücksichtigt werden sollen.
Zugegeben, das heute vorgestellte Werk ist weder neu noch ein Biologie-Buch, aber macht mir derzeit als Strandbadlektüre viel Freude. Die amerikanische Originalausgabe erschien als „The Physics of Superheroes“ bereits 2005. Inzwischen ist das Buch des Physikprofessors aus Minnesota schon beinahe ein Klassiker.

James Kakalios nimmt den Leser mit auf einen vergnüglichen Streifzug durch die Grundlagen von Mechanik, Thermodynamik, Magnetismus, Elektrizität, Quantenmechanik und Festkörperphysik. Er erläutert die korrekte Anwendung physikalischer Prinzipien und zwar an Beispielen aus Comic-Heften. Spannend wird es dann, wo der Autor im Detail aufzeigt, wo und wie und wann die Superkräfte von Spiderman & Co physikalische Gesetze verletzen. Von der Sprungkraft Supermans gelangt er z.B. in wenigen Sätzen zu den Newton’schen Axiomen.
Da stößt man beim Lesen auf manch verschüttetes Grundwissen zu solchen Phänomenen wie Reibung, Schall, Widerstand oder Elektrostatik. Und genau, Kilogramm ist gar kein Maß für Gewicht, so war das …. Oder dass Hulk und Supermann sich gegenüberstehen und zwei Badezimmerwaagen gegeneinander halten, solche Bilder prägen sich ein.
Teilweise sind die Comic-Szenen erstaunlich aktuell, etwa wenn sich der Held ein „Super-Soldaten-Serum“ spritzt, um als Captain America kostümiert in den Farben der amerikanischen Nationalflagge auf die Jagd nach Verbrechern und Kriegsgegnern zu gehen. (Man google mal nach Hirndoping oder Neuroenhancement.)
“Es gibt kaum etwas, das so sehr im Gedächtnis haften bleibt wie die Konfrontation mit den eigenen Irrtümern.“ (aus dem Vorwort)
Die mehr als 500 Seiten lesen sich erstaunlich leicht, wenn auch einzelne Passagen für einen Nicht-Kenner der letzten 60 Jahre Comicgeschichte vielleicht etwas langatmig geraten. Doch so authentisch und unterhaltsam hat man selten Gelegenheit, moderne Naturwissenschaften zu verstehen (und übrigens ganz ohne schwierige Mathematik!). Das sympathische Werk gehört ins Bücherregal jedes Comic-Fans und Physikstudenten., ist aber auch geeignet als Geschenk für jeden mit einem Mindestinteresse daran, wie unsere Welt funktioniert und was an Superhelden „super“ ist.
James Kakalios: Physik der Superhelden
gebunden bei 2001 für 19,90 €, als ro-ro-ro-Taschenbuch für 9,95 €