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	<title>Aus BioLektors Notizenbuch &#187; Sprache</title>
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	<description>Allerley Wundersames aus Biologie und Sprache</description>
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		<title>Plural von Wörtern, die auf –y enden</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 20:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der Pluralbildung von Fremdwörtern werden häufig Fehler gemacht. Beliebt, aber bei (meist aus dem Englischen stammenden) auf –y endenden Wörtern falsch, ist eine Pluralbildung auf -ies analog der Heimatsprache. In Großbritannien dürfen sich &#8220;Ladies&#8221; auf &#8220;Parties&#8221; herumtreiben und von Ihren &#8220;Hobbies&#8221; erzählen. Bei uns wären Ladys, Partys und Hobbys korrekt, genauso Babys, Citys, Storys [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der<strong> Pluralbildung von Fremdwörtern</strong> werden häufig Fehler gemacht. Beliebt, aber bei (meist aus dem Englischen stammenden) auf –y endenden Wörtern falsch, ist eine Pluralbildung auf -ies analog der Heimatsprache. In Großbritannien dürfen sich &#8220;Ladies&#8221; auf &#8220;Parties&#8221; herumtreiben und von Ihren &#8220;Hobbies&#8221; erzählen. Bei uns wären <strong>Ladys</strong>, <strong>Partys </strong>und <strong>Hobbys </strong>korrekt, genauso Babys, Citys, Storys oder Crashtest-Dummys. Im Übrigen ist das mal wieder ein Fall, wo die Rechtschreibprüfung von WORD versagt. </p>
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		<title>Blindtexte à la carte</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 19:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kennen Sie Blindtexte? Das sind mehr oder weniger sinnfreie Fülltexte, die man als Platzhalter in Webseiten oder Print-Layouts einfügt. Man erhält damit einen realistischeren Eindruck der fertigen Seiten, auch wenn der eigentliche Text noch nicht vorliegt. Diesen kurzen, aber recht netten Blindtext entdeckte ich neulich: Am weitesten verbreitet ist vermutlich der „Lore Ipsum“-Text. Wer sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Kennen Sie Blindtexte? Das sind mehr oder weniger sinnfreie Fülltexte, die man als <strong>Platzhalter </strong>in Webseiten oder Print-Layouts einfügt. Man erhält damit einen realistischeren Eindruck der fertigen Seiten, auch wenn der eigentliche Text noch nicht vorliegt.<br />
<img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/kleiner-Blindtext.gif" alt="kleiner-Blindtext" title="kleiner-Blindtext" width="349" height="81" class="alignright size-full wp-image-529" /> Diesen kurzen, aber recht netten Blindtext entdeckte ich neulich: </p>
<p>Am weitesten verbreitet ist vermutlich der „Lore Ipsum“-Text. Wer sich daran satt gesehen hat, für den gibt es Alternativen. Das Online-Tool <a href="http://www.fillerati.com/ ">Fillerati</a> liefert<strong> Blindtexte aus Klassikern</strong>, etwa „Alice im Wunderland“ oder „Moby Dick“. Auch Texte von Jules Verne oder H.G. Wells sind zu haben. Man wählt Autor und Titel und die Seite liefert einen Fließtext in gewünschter Länge, alternativ Überschriften oder Listen. Per Mausklick hüpft der Text in die Zwischenablage und kann unmittelbar als Platzhalter in Projekten verwendet werden.</p>
<p>Fillerati greift auf die Texte vom Gutenberg Projekt zurück, leider nur auf die englischen Versionen. Schaltet man auf Deutsch um, so erhält man die Übersetzungen der Google Language API. Wirklich „lesbar“ sin die deutschen Versionen daher nicht, aber als Fülltext allemal brauchbar. </p>
<p>Weitere Alternativen bietet der <a href="http://www.blindtextgenerator.de/ ">Blindtext-Generator</a>. Hier findet man u.a.<strong> „Lore Ipsum“ auf Deutsch</strong>. Wichtiger sind die kopierbaren <strong>Typoblindtexte</strong>, die möglichst alle Buchstaben, Ziffern, Akzentzeichen usw. enthalten. Liebhabern von Märchen empfehle ich „<strong>Hinter den „Wortbergen</strong>“.</p>
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		<title>Buchstaben sind doch keine Steine</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 15:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich geb es zu: Buchstaben sind für mich als Autor und Lektor meist Mittel zum Zweck. Sie bilden Worte und Sätze, so wie Backsteine Wände und Häuser bilden. Bloß sieht man im fertigen Gebäude die einzelnen Steine meist kaum mehr, die Buchstaben im gedruckten Text dagegen sehr wohl. Doch auf Schrift und Druck der Texte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich geb es zu: Buchstaben sind für mich als Autor und Lektor meist Mittel zum Zweck. Sie bilden Worte und Sätze, so wie Backsteine Wände und Häuser bilden. Bloß sieht man im fertigen Gebäude die einzelnen Steine meist kaum mehr, die Buchstaben im gedruckten Text dagegen sehr wohl. Doch auf Schrift und Druck der Texte, die über meinen Schreibtisch oder Monitor gehen, habe ich oft wenig Einfluss.</p>
<p>Es lohnt sich für jede Publikation, <strong>Schriftarten und -schnitte sorgsam zu wählen</strong>. Auch für Diplom- oder Masterarbeiten (sofern die Autorenrichtlinien der Hochschulen dem nicht entgegenstehen). Stil und Form der Buchstaben können zu einem Text und seinem Autor mehr oder weniger gut passen. Der einzelne Buchstabe trägt nicht nur die rein funktionale Bedeutung, mit seinen Nachbarn zusammen ein Wort zu bilden. Nein, Buchstaben wirken auch „nur so“, besonders mehrere zusammen.</p>
<p>Denn Buchstaben sind zart oder wuchtig, stehen schräg oder aufrecht. Sie treten zurückhaltend oder forsch auf, sie geben sich verspielt oder streng. Manche mögen sich, man sieht sie häufig zu zweit oder in Cliquen. S, C und H scheinen z.B. gute Freunde zu sein. Ich habe sogar den Eindruck, <strong>Buchstaben sind ein bisschen wie Menschen</strong>. Es gibt nicht nur große Buchstaben und kleine, schlanke und dicke, sie haben sogar Schenkel und Scheitel, Fuß und Bauch.<br />
Kurzum: Buchstaben sind etwas sehr Spannendes. Man muss dazu gar nicht lesen, man muss nur genau hinschauen. (Manche Menschen versteht man auch nicht und schaut sie dennoch gern an.)</p>
<p>Die Wissenschaft dieser Buchstaben- bzw. Druckkunst ist die Typografie. Und wie beinahe jede Wissenschaft hat auch diese <del datetime="2010-10-07T15:05:08+00:00">eine eigene Geheimsprache</del> ein eigenes Vokabular. Es gibt in dieser Buchstaben-Wissenschaft spezielle Begriffe und diese setzen sich wiederum aus Buchstaben zusammen. Aber bevor ich nun noch philosophisch werde (war das gerade eine Rekursion?), verweise ich lieber auf einen sehr informativen Blogbeitrag von jemandem, der mehr von Typografie versteht und die <a href="http://www.designtagebuch.de/wiki/anatomie-der-buchstaben/ "><strong>Anatomie der Buchstaben</strong></a> im Detail vorstellt.</p>
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		<title>Schreckliche deutsche Sprache</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 19:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Deutsch nicht leicht zu lernen ist, hört man oft. Doch niemand hat dies so gekonnt und humorvoll geschildert wie Mark Twain, der Autor der Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Neulich im Strandbad fand ich endlich die Muse, seinen berühmten Aufsatz „The Awful German Language“ in Ruhe zu lesen. Herrlich, auch wenn einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/Twain-awful-language.jpg" alt="Mark Twain: The Awful German Language" title="Twain-awful-language" width="220" height="322" class="alignleft size-full wp-image-514" /> Dass Deutsch nicht leicht zu lernen ist, hört man oft. Doch niemand hat dies so gekonnt und humorvoll geschildert wie Mark Twain, der Autor der Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Neulich im Strandbad fand ich endlich die Muse, seinen berühmten Aufsatz „<em>The Awful German Language</em>“ in Ruhe zu lesen. </p>
<p>Herrlich, auch wenn einige der Beispiele und Belege für unsere schreckliche Sprache etwas konstruiert wirken. Und das sind sie wohl auch! Denn genauer hingesehen hat man eher den Eindruck, dass Twain sich hier als Sprachartist zeigt und die <strong>Fallstricke, Irrtümer und Treibsande des Deutschen</strong> nicht ohne hintergründigen eigenen Spaß an Sprachspielerei und Verdrehungen offenlegt. </p>
<p>Derzeit ist das schmale Bändchen <strong>in zweisprachiger Ausgabe</strong> im Nikol-Verlag recht günstig zu haben. Beim Lesen dieser Ausgabe lernt man ganz nebenbei auch ne Menge über die englische Sprache. Wäre ein schönes Geschenk für alle Menschen mit Lust an Sprache, wenn es von denen nicht die meisten vermutlich längst kennen würden.</p>
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		<title>Driblar o Adversario? Internationales Fußball-Vokabular online lernen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 21:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt ist die WM schon bald rum und dass „wir“ im Fußball international mitspielen können, hat die deutsche Mannschaft bravourös gezeigt. Ob wir auch über Fußball international mitreden können, ist eine ganz andere Frage. Doch Hilfe ist in Sicht. Mit dem PONS-Fußballtrainer kann man die wichtigsten Vokabeln zur WM online trainieren. Und zwar in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist die WM schon bald rum und dass „wir“ im Fußball international <strong>mitspielen </strong>können, hat die deutsche Mannschaft bravourös gezeigt. Ob wir auch über Fußball international <strong>mit<em>reden</em></strong> können, ist eine ganz andere Frage.<br />
Doch Hilfe ist in Sicht. Mit dem <a href="http://www.pons.de/daten/WM-Trainer2010/fussballtrainer.html">PONS-Fußballtrainer</a> kann man <strong>die wichtigsten Vokabeln zur WM</strong> online trainieren. Und zwar in den bedeutenden WM-Sprachen Italienisch, Brasilianisch, Französisch, Niederländisch, Portugiesisch, Englisch und Spanisch. Ok, ob Schweden nun wirklich dazu gehört und ob Italienisch und Französisch derzeit als bedeutende WM-Sprachen gelten dürfen, sei mal dahingestellt <img src='http://biolektor.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Ansonsten eine prima Sache. </p>
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		<title>Mille grazie, Bello!</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 22:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klingt zunächst kurios, hat aber einen guten Grund: Blindenführhunde in der Schweiz und in Deutschland müssen Italienisch lernen. Ihr Trainer bringt Ihnen die Kommandos nicht auf Deutsch, sondern in italienischer Sprache bei. Und wieso das? Erstens können die Hunde, wenn sie später ihren blinden Besitzer sicher durch den Verkehr lotsen sollen, die Befehlslaute einer fremden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klingt zunächst kurios, hat aber einen guten Grund: <strong>Blindenführhunde </strong>in der Schweiz und in Deutschland <strong>müssen Italienisch lernen</strong>. Ihr Trainer bringt Ihnen die Kommandos nicht auf Deutsch, sondern in italienischer Sprache bei. Und wieso das? Erstens können die Hunde, wenn sie später ihren blinden Besitzer sicher durch den Verkehr lotsen sollen, die Befehlslaute einer fremden Sprache leichter aus dem Geplapper der Umgebung heraushören. Und zweitens wird es wohl- (oder übel) meinenden Mitmenschen schwieriger gemacht, dem Blinden bzw. dem Hund reinzureden. Aus den gleichen Gründen lernen angeblich die Blindenhunde in Italien ihre Kommandos auf Deutsch. So schreibt zumindest meine Tageszeitung am Pfingstsamstag. </p>
<p class="keinzug">PS: Blindenführhunde gehören übrigens – neben Blutegeln – zu den ganz wenigen mir bekannten Fällen, wo man vom Arzt ein <strong>Tier auf Rezept</strong> bekommen kann. <strong>Tiere auf Rezepten</strong> gibt es auch ohne Arzt und ungleich häufiger, aber das ist ein ganz <a href="http://www.daskochrezept.de/rezepte/fleisch/ ">anderes Thema</a>.</p>
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		<title>Mesmerizing! Ein Förstersohn vom Bodensee fasziniert bis heute</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 16:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein ganz klein wenig erweitern Biologen die Sprache, wenn sie neu entdeckten Tier- oder Pflanzenarten einen eindeutigen lateinischen Namen zuweisen. Die deutsche Sprache wird mit neuen Tier- oder Pflanzennamen allerdings eher selten bereichert und wenn, so dürfte das kaum jemand merken und keine neuen Einträge im Duden auslösen. Noch viel seltener kommt es vor, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganz klein wenig <strong>erweitern Biologen die Sprache</strong>, wenn sie neu entdeckten Tier- oder Pflanzenarten einen eindeutigen lateinischen Namen zuweisen. Die deutsche Sprache wird mit neuen Tier- oder Pflanzennamen allerdings eher selten bereichert und wenn, so dürfte das kaum jemand merken und keine neuen Einträge im Duden auslösen. Noch viel seltener kommt es vor, dass der <strong>Name eines Naturwissenschaftlers</strong> zum <strong>Sprachschatz </strong>hinzugefügt wird. </p>
<p>Diese große Ehre wurde einem Arzt zuteil, der als Sohn eines Försters am Bodensee aufwuchs, in Konstanz zur Schule ging und später u.a. in Wien praktizierte. Bekannt wurde <strong>Franz Anton Mesmer</strong> für seine Lehre vom <strong>animalischen Magnetismus,</strong> dem so genannten Mesmerismus. Als Verb „<strong><em>to mesmerize</em></strong>“ ging der Nachname des Mediziners in die englische Sprache ein und bedeutet hier so viel wie „<em>hypnotisieren</em>“ oder im übertragenen Sinn „<em>faszinieren</em>&#8220;, „<em>gebannte Aufmerksamkeit erregen</em>&#8220;. Auch wenn Mesmers Theorie uns heute eher obskur anmutet, mit dieser <strong>außerordentlich seltenen Auszeichnung</strong> wurde der Arzt vom Bodensee unsterblich. </p>
<p>Mesmer und seine Vorstellungen vom animalischen Magnetismus tauchen übrigens wiederholt auch als <strong>Thema in der Literatur</strong> auf. Von E.A. Poe und Stefan Zweig bis zu neueren Werken wie „<em>Der fünfte Winter des Magnetiseurs</em>“ von Per Olov Enquist oder „<em>Am Anfang war die Nacht Musik</em>“ von Alissa Walser fasziniert diese Gestalt der Wissenschaftsgeschichte bis heute. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="keinzug">PS: Selbstverständlich gibt es Fälle, in denen ein Wissenschaftler insofern Spuren in der Sprache hinterlässt, als ein Gerät, eine Erfindung, ein Körperteil o. Ä. nach seinem Entdecker oder Erfinder benannt ist. Auch wird vielen berühmten Wissenschaftlern posthum gedacht, indem Straßen, Schulen oder wissenschaftliche Einrichtungen ihren Namen tragen. Röntgenstrahlen, Langerhanssche Inseln oder das Hubble-Teleskop sind solche Beispiele. Darum geht es hier jedoch nicht. Die Aufnahme als Verb und in die Umgangssprache, also die gebräuchliche Verwendung auch fernab des ursprünglichen naturwissenschaftlichen Kontextes, erscheinen mir im Falle von „<em>to mesmerize</em>“ einzigartig. <em>(Für Hinweise auf vergleichbare Fälle bin ich dankbar!)</em></p>
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		<title>&#8220;Ausländische&#8221; Zeichen per &#8220;deutscher&#8221; Tastatur</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 21:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einen Text fremdsprachige Zeichen einfügen zu müssen, kommt gar nicht so selten vor. Eine Original-Zitat aus dem Tschechischen, eine Adresse in Schweden, ein Literaturbeleg auf Spanisch, ein mathematischer Ausdruck … und plötzlich benötigt man tschechische, schwedische, griechische oder spanische Buchstaben. Manche dieser fremdsprachigen Zeichen bedürfen nur eines Kringels, Häkchens oder Strichs (diakritische Zeichen) über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einen Text fremdsprachige Zeichen einfügen zu müssen, kommt gar nicht so selten vor. Eine Original-Zitat aus dem Tschechischen, eine Adresse in Schweden, ein Literaturbeleg auf Spanisch, ein mathematischer Ausdruck … und plötzlich benötigt man tschechische, schwedische, griechische oder spanische Buchstaben. Manche dieser fremdsprachigen Zeichen bedürfen nur eines Kringels, Häkchens oder Strichs (<strong>diakritische Zeichen</strong>) über einem der uns Deutschen bekannten 26&nbsp;lateinischen Buchstaben, andere stehen auf dem Kopf (<strong>&iexcl;</strong>) oder sehen aus wie zwei miteinander verschmolzene Zeichen (<strong>&AElig;, Ligaturen</strong>), wieder andere sind uns völlig fremd.</p>
<p>Auf einer normalen deutschen QWERTZ-Tastatur ist alles, was über Zirkumflex, Akut und Gravis hinausgeht (und für Französisch noch halbwegs ausreicht), nicht zu finden. Was tun? Dem cleveren PC-Besitzer fallen dazu gleich mehrere (vermeintliche) Lösungsvorschläge ein.<br />
Man könnte … </p>
<ul class="keinzeichen">
<li>… sich auf der Suche nach Sonderzeichen durch die Zeichentabelle von Windows hangeln? </li>
<li>… das Tastaturlayout im Betriebssystem umstellen (und wieder zurück)?</li>
<li>… Programme besorgen, welche Bildschirmtastaturen für fremdsprachige Zeichen erzeugen?</li>
<li>… spezielle Schriftarten installieren und mit Tastaturschablonen hantieren? </li>
<li>… Transliterationstabellen für z.B. Kyrillisch studieren?</li>
<li>… ein Set von Tastaturen aus aller Welt kaufen und jeweils umstecken?</li>
<li>… Tastaturkürzel (ALT-Kodizes) auswendig lernen? (Tippen Sie z.B. mal ALT + 0198)</li>
<li>… das Zeichen säuberlich per Hand schreiben und einscannen?</li>
<li>… auf Webseiten in der gewünschten Sprache nach passenden Buchstaben suchen? </li>
<li>… eine internationalen Kommunikationsagentur beauftragen? </li>
</ul>
<p><a href="http://www.typeit.org"><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/www.typeit.org.gif" alt="www.typeit.org - fremdsprachige Buchstaben und Zeichen einfach online eingeben und kopieren" title="www.typeit.org - fremdsprachige Buchstaben und Zeichen einfach online eingeben und kopieren" width="290" height="161" class="alignleft size-full wp-image-443" /></a></p>
<p class="keinzug">Deutlich einfacher ist es, die Seite <a href="http://www.typeit.org/">www.typeit.org</a> aufzurufen. Dort findet man <strong>anklickbare Tasten in verschiedenen europäischen Sprachen.</strong> Mann kann man nicht nur zwischen Dänisch, Esperanto, Finnisch, Französisch, Isländisch, Italienisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Rumänisch, Schottisch, Schwedisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch und Walisisch umschalten, sondern auch auf Währungssymbole (Bath, Shekel, Yen, Won u.a.), viele andere Symbole und das <strong>Internationale Phonetische Alphabet</strong> (Notation für die Aussprache). </p>
<p>Man „tippt“ dann per Maus einfach die gewünschten Zeichen an und diese erscheinen in einem Eingabebereich, in dem man auch „ganz normale“ Zeichen dazu tippen (oder auf Deutsch umstellen) kann. Der eingegebene Text bleibt sogar erhalten, wenn man die Sprache umstellt oder noch Symbole benötigt. Ist der Text komplett, kopiert man ihn per Maus oder Tastatur in die eigenen Dokumente, Texte, Mails, Adressfelder usw.<br />
Ein schönes Online-Tool. Und so einfach. Einfach schön!</p>
<p><em>(gefunden im nicht nur wegen dieses Tipps lesenswerten Blog <a href="http://www.webwork-tools.de/2010/02/fremde-sprachen-fremde-zeichen/">webwork-tools</a>) </em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kurioses aus der Taxonomie</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/12/29/kurioses-aus-der-taxonomie/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 19:26:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[BioLOGie]]></category>
		<category><![CDATA[Science & Fun]]></category>
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		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftler]]></category>

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		<description><![CDATA[Ergänzend zum Beitrag Tiere mit skurrilen Namen stieß ich kürzlich auf die Website Curiosities of Biological Nomenclature. Hier finden sich Hunderte weiterer Beispiele für außergewöhnliche, merkwürdige, lustige, wie auch immer kuriose wissenschaftliche Namen in der Zoologie. Wer Spaß hat an Wortspielereien wie Anagrammen und Palindromen, Alliterationen und Akronymen, Reimen und eigenwilligen Übersetzungen wird seine Freude [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzend zum Beitrag <a href="http://biolektor.de/index.php/2009/10/09/denhamma-aussa-tiere-mit-skurrilem-namen/">Tiere mit skurrilen Namen</a> stieß ich kürzlich auf die Website <a href="http://www.curioustaxonomy.net/">Curiosities of Biological Nomenclature</a>. Hier finden sich Hunderte weiterer Beispiele für außergewöhnliche, merkwürdige, lustige, wie auch immer <strong>kuriose wissenschaftliche Namen in der Zoologie</strong>. </p>
<p>Wer Spaß hat an Wortspielereien wie <strong>Anagrammen </strong>und <strong>Palindromen</strong>, <strong>Alliterationen </strong>und <strong>Akronymen</strong>, <strong>Reimen </strong>und eigenwilligen <strong>Übersetzungen </strong>wird seine Freude haben an dieser Zusammenstellung. Zu meinen Favoriten zählen <em>Abra cadabra, Excalibosaurus McGowan, Titanus giganteus</em> und<em> Zyzzyzus Stechow</em>. </p>
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		<title>Pay the Writer!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 18:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ein Hinweis für alle Autoren, Texter, Schreiberlinge, Schriftsteller und solche, die es werden wollen: In diesem Video stellt der Schriftsteller Harlan Ellison klar, warum es ihn nervt, wenn Leute von ihm erwarten, kostenlos oder für einen Hungerlohn zu arbeiten. Das im Video Gesagte gilt übrigens nicht nur für Autoren. Ich werde nie vergessen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ein Hinweis für alle Autoren, Texter, Schreiberlinge, Schriftsteller und solche, die es werden wollen: In <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mj5IV23g-fE">diesem Video</a> stellt der Schriftsteller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harlan_Ellison">Harlan Ellison</a> klar, warum es ihn nervt, wenn Leute von ihm erwarten, <strong>kostenlos </strong>oder für einen Hungerlohn zu arbeiten. </p>
<p>Das im Video Gesagte gilt übrigens nicht nur für Autoren. Ich werde nie vergessen, was ganz am Anfang meiner Selbstständigkeit vor zwölf Jahren eine vermeintliche Kundin zu mir sagte, nachdem wir geklärt hatten, was ich für sie zu einem Thema aus der Naturheilkunde hätte recherchieren sollen: „<em><strong>Wie? Sie sind doch Biologe, ich dachte, Sie machen das umsonst!</strong></em>“ <br />Ich war in dem Moment leider sprachlos und nicht schlagfertig genug, die Dame zu fragen, ob sie den gleichen Satz (mit anderer Berufsbezeichnung) auch beim <strong>Bäcker, Elektriker, Friseur </strong>oder <strong>Steuerberater </strong>verwendet. </p>
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