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	<title>Aus BioLektors Notizenbuch &#187; Fußball</title>
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	<description>Allerley Wundersames aus Biologie und Sprache</description>
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		<title>Videospiele lebendig wie nie: Pac-Man, Pong und Pinball mit Pantoffeltierchen</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 19:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[BioLOGie]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie wissen nicht, wer Pac-Man ist? Pong sagt Ihnen auch nix? Dann lesen Sie nicht weiter. Computerspieler werden sich wundern, was diese ganz frühen Videospiele aus den 70er und 80er Jahren mit Pantoffeltierchen (Gattung Paramecium) zu tun haben. Biologen machen Videogames damit so lebendig wie nie zuvor. Im Videospiel Pac-Mecium beeinflusst der Spieler die Bewegungsrichtung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie wissen nicht, wer Pac-Man ist? Pong sagt Ihnen auch nix? Dann lesen Sie nicht weiter. Computerspieler werden sich wundern, was diese <strong>ganz frühen Videospiele</strong> aus den 70er und 80er Jahren mit Pantoffeltierchen (Gattung <strong><em>Paramecium</em></strong>) zu tun haben. Biologen machen Videogames damit <strong>so lebendig wie nie </strong>zuvor. </p>
<p>Im Videospiel <strong>Pac-Mecium</strong> beeinflusst der Spieler die Bewegungsrichtung von Pantoffeltierchen über ein elektrisches Feld per Joystick. Mit Hilfe einer Webcam und einer per Computer überlagerten Spieloberfläche „steuert“ der Spieler die Einzeller zu Hefezellen und „rettet“ sie vor gefräßigen Fischen. In ähnlicher Weise spielen Paramecien <strong>Fußball </strong>oder <strong>Flipper</strong>. Eine unglaubliche Geschichte? <a href="http://www.newscientist.com/blogs/nstv/2011/01/play-pacman-pinball-and-pong-with-a-paramecium.html ">Schauen Sie selbst</a>. </p>
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		<title>Driblar o Adversario? Internationales Fußball-Vokabular online lernen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 21:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt ist die WM schon bald rum und dass „wir“ im Fußball international mitspielen können, hat die deutsche Mannschaft bravourös gezeigt. Ob wir auch über Fußball international mitreden können, ist eine ganz andere Frage. Doch Hilfe ist in Sicht. Mit dem PONS-Fußballtrainer kann man die wichtigsten Vokabeln zur WM online trainieren. Und zwar in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist die WM schon bald rum und dass „wir“ im Fußball international <strong>mitspielen </strong>können, hat die deutsche Mannschaft bravourös gezeigt. Ob wir auch über Fußball international <strong>mit<em>reden</em></strong> können, ist eine ganz andere Frage.<br />
Doch Hilfe ist in Sicht. Mit dem <a href="http://www.pons.de/daten/WM-Trainer2010/fussballtrainer.html">PONS-Fußballtrainer</a> kann man <strong>die wichtigsten Vokabeln zur WM</strong> online trainieren. Und zwar in den bedeutenden WM-Sprachen Italienisch, Brasilianisch, Französisch, Niederländisch, Portugiesisch, Englisch und Spanisch. Ok, ob Schweden nun wirklich dazu gehört und ob Italienisch und Französisch derzeit als bedeutende WM-Sprachen gelten dürfen, sei mal dahingestellt <img src='http://biolektor.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Ansonsten eine prima Sache. </p>
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		<title>Vuvuzelas = Nervtötender Marketinggag?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 13:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[ohne Kategorie]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Spieler, Trainer, Zuschauer, Reporter … ist irgendwer von Vuvuzelas nicht genervt? Der monotone Dauerlärm lässt Fangesängen, Anfeuerungen, selbst Torjubel kaum eine Chance. Das bisschen an Stadion-Atmosphäre, das man ansonsten im Fußball per TV noch mitbekommt, wird einfach niedergetrötet. FIFA-Chef Blatter verteidigt die Tröten, von wegen „afrikanische Kultur“ und so. Eine 2001 erfundene Plastiktrompete als Kulturgut? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spieler, Trainer, Zuschauer, Reporter … ist irgendwer von Vuvuzelas nicht genervt? Der monotone Dauerlärm lässt Fangesängen, Anfeuerungen, selbst Torjubel kaum eine Chance. Das bisschen an <strong>Stadion-Atmosphäre</strong>, das man ansonsten im Fußball per TV noch mitbekommt, wird einfach <strong>niedergetrötet</strong>. </p>
<p>FIFA-Chef Blatter verteidigt die Tröten, von wegen „afrikanische Kultur“ und so. Eine 2001 erfundene Plastiktrompete als Kulturgut? Dauergetröte als Tradition? Südafrika-Experten sehen das ganz anders. &#8220;<strong>Kulturlüge: Vuvuzelas sind reiner WM-Marketinggag</strong>&#8221; titelt eine <a href="http://www.pressetext.de/news/100616015/kulturluege-vuvuzelas-sind-reiner-wm-marketinggag/">Pressemeldung</a> von heute.</p>
<p>Ich bin weder ein großer Afrikakenner noch Musikexperte, aber so viel weiß ich doch, dass Afrika gerade auch <strong>musikalisch ganz anderes zu bieten</strong> hat als das, was uns derzeit als afrikanische Kultur verkauft wird. Mehr zum Protest unter dem Motto „Gegen Vuvuzelas – Pro Stimmung!“ kann man auf <a href="http://vuvuzelas.org/">http://vuvuzelas.org/</a> nachlesen. </p>
<p class="keinzug">Sehr gut dagegen gefällt mir ein <a href="http://www.marca.com/deporte/futbol/mundial/sudafrica-2010/calendario-english.html"><strong>WM-Kalender per Flash</strong></a>, gefunden im <a href="http://www.fontblog.de/schneller-online-wm-kalender-flash">Fontblog</a> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kaum bekannt, doch keineswegs im Abseits: Andere Fußball-Links</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/08/15/kaum-bekannt-doch-keineswegs-im-abseits-andere-fussball-links/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 08:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[ohne Kategorie]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>

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		<description><![CDATA[Tut mir leid, das hat heute nicht viel mit Biologie oder Sprache zu tun, muss aber mal sein, wo gerade die Bundesliga wieder losgeht. Einige Links zu Fußball-Seiten und zwar solchen fern von kicker, SPORT BILD und DFB: Wahre Tabelle Deutsche Akademie für Fußball-Kultur 11 Freunde indirekter freistoss buntkicktgut Amator des Monats Spielfeldschnitte Fußballschiedsrichter-Forum Weltfußball [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tut mir leid, das hat heute nicht viel mit Biologie oder Sprache zu tun, muss aber mal sein, wo gerade die Bundesliga wieder losgeht. Einige Links zu Fußball-Seiten und zwar solchen fern von kicker, SPORT BILD und DFB:</p>
<p class="keinzug">
<ul>
<li><a href=" http://www.wahretabelle.de/">Wahre Tabelle</a> </li>
<li><a href="http://fussball-kultur.org">Deutsche Akademie für Fußball-Kultur</a> </li>
<li><a href="http://www.11freunde.de/">11 Freunde</a></li>
<li><a href="http://www.indirekter-freistoss.de/">indirekter freistoss</a>  </li>
<li><a href="http://www.buntkicktgut.de/">buntkicktgut </a> </li>
<li><a href="http://www.amator-des-monats.de/">Amator des Monats</a> </li>
<li><a href="http://www.spielfeldschnitte.blogspot.com/">Spielfeldschnitte  </a></li>
<li><a href="http://www.fussball-sr.de/">Fußballschiedsrichter-Forum</a>  </li>
<li><a href="http://www.weltfussball.de/">Weltfußball </a> </li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/app/sport/fussballwm/phrasen/">SZ Phrasendrescher</a> </li>
</ul>
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		<title>Mathematik macht glücklich</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/03/31/mathematik-macht-gluecklich/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 18:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Science & Fun]]></category>
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		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern Abend Vortrag von Professor Beutelspacher in der Volkshochschule Konstanz. Titel: Faszination Mathematik. Und tatsächlich, der Mathematikprofessor begeistert die Zuhörer im gut gefüllten Wolkensteinsaal. Eine Menge zu lernen: wie man aus einem Papierstreifen das Logo der Pythagoräer faltet und aus einem DIN A4-Blatt ein Tetraeder was einen Fußball vom Dodekaeder unterscheidet, obwohl beide 12 Fünfecke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Gestern Abend Vortrag von Professor Beutelspacher in der Volkshochschule Konstanz. Titel: <strong>Faszination Mathematik</strong>. <a href="http://www.mathematikum.de/"><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/logo_mathematikum.jpg" alt="Mathematikum Gießen" title="Mathematikum Gießen" width="200" height="37" class="alignright size-full wp-image-170" /></a>Und tatsächlich, der Mathematikprofessor begeistert die Zuhörer im gut gefüllten Wolkensteinsaal. </p>
<p class="keinzug">Eine Menge zu lernen: </p>
<ul>
<li>wie man aus einem Papierstreifen das <strong>Logo der Pythagoräer</strong> faltet und aus einem DIN A4-Blatt ein Tetraeder</li>
<li>was einen Fußball vom <strong>Dodekaeder </strong>unterscheidet, obwohl beide 12 Fünfecke haben</li>
<li>wie schwierig ein Puzzle aus 2 (zwei!) Teilen sein kann</li>
<li>wie man mehrstellige Zahlen auf verblüffend einfach Weise multipliziert </li>
<li>was der Granitklotz von Max Bill vor der Deutschen Bank in Frankfurt mit einem deutschen Mathematiker zu tun hat</li>
<li>wie man aus zwei gegensinnigen und rechtwinklig verdreht zusammengeklebten Möbiusbändern mit Hilfe einer Schere <strong>zwei verschlungene Herzen</strong> zaubert!!!</li>
</ul>
<p>Ich gestehe, ich bin zum Vortrag mit dem Gedanken: Naja, sicher die alten Tricks, die man längst kennt. War eher neugierig, wie sich der Leiter des <a href="http://www.mathematikum.de/">Gießener Mathematikums</a>, der sich auch als Buchautor einen Namen gemacht hat, so als Redner präsentiert. Und dennoch hab ich einiges Neues gelernt und gestaunt. Gestaunt, wie einfach es sein kann, vermeintlich schwierige und trockene wissenschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln, Aha-Erlebnisse und den „Klick im Kopf“ auszulösen. </p>
<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/beutelspacher_mathematikum.jpg" alt="Prof. Beutelspacher / Mathematikum, Foto: Rolf K. Wegst" title="Prof. Beutelspacher / Mathematikum, Foto: Rolf K. Wegst" width="400" height="272" class="aligncenter size-full wp-image-169" /><br />
<em>Prof. Beutelspacher versteht es, Mathematik spannend zu präsentieren <br />(Foto: Rolf K. Wegst, mit freundlicher Genehmigung vom Mathematikum Gießen)</em></p>
<p>Daher: Wenn Prof. Beutelspacher mal in Ihrer Gegend vorträgt, gehen Sie hin. Mathe kann tatsächlich glücklich machen! Spätestens, wenn Sie nach dem Vortrag nachts am Küchentisch Papierstreifen aneinander kleben und zerschneiden und Sie nun auch noch diese und jene Variante ausprobieren wollen <img src='http://biolektor.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .  Bitte mehr solcher Professoren in diesem Land!</p>
<p>Der Vortrag war übrigens die Auftaktveranstaltung zur <a href="http://www.konstanz.de/rathaus/medienportal/mitteilungen/00018/index.html">Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“</a>, die seit heute im BildungsTurm Konstanz zu sehen (oder zu begreifen, erfahren, erkennen … ) ist (aus der Reihe <a href="http://www.grenzenlos-denken.de">&#8221; &#8216;grenzenlos denken&#8217; im Jahr der Wissenschaft&#8221;).</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Roboter lernt mit Hilfe menschlicher Nervenzellen</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/02/25/roboter-lernt-mit-hilfe-menschlicher-nervenzellen/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 17:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[BioLOGie]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass Maschinen lernen, ist schon lange nix Neues mehr. Auch wenn noch nicht alle Szenarien der Science Fiction von der Gegenwart eingeholt wurden (und einige davon hoffentlich nie werden), so gehört &#8220;intelligente&#8221; Technik im Zeitalter automatischer Bildverarbeitung, sich selbstständig einschaltender Scheibenwischer und Fussball spielender Roboter zum Alltag. Auch das Kultivieren menschlicher Zellen außerhalb des Körpers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Maschinen lernen, ist schon lange nix Neues mehr. Auch wenn noch nicht alle Szenarien der Science Fiction von der Gegenwart eingeholt wurden (und einige davon hoffentlich nie werden), so gehört &#8220;intelligente&#8221; Technik im Zeitalter automatischer Bildverarbeitung, sich selbstständig einschaltender Scheibenwischer und <a href="http://www.robocup.org/">Fussball spielender Roboter</a> zum Alltag. Auch das Kultivieren menschlicher Zellen außerhalb des Körpers auf künstlichen Nährboden ist als &#8220;tissue engineering&#8221; längst Alltag in der medizinischen Grundlagenforschung. </p>
<p>Neu ist an der heutigen Meldung über die Forschungsergebnisse von Biologen der Universität Mailand, die Art und Weise der Verknüpfung dieser beiden Welten. Eine Neuronenkultur in einer Petrischale wird über winzige (20 µm) Elektroden mit einem Roboter verbunden. Dieses künstliche neuronale Netzwerk nennen sie <strong>ITSOM </strong>für <strong>&#8220;Inductive Tracing Self Organizing Map</strong>&#8220;. </p>
<p>Das Faszinierende: Dieses organisch-anorganische Mischwesen kann nachweislich &#8220;lernen&#8221;. Die Nervenzellen reagieren spezifisch auf bestimmte Reize und senden Signale, welche den Roboter steuern, ihn z.B. in eine bestimmte Richtung laufen lassen. Ein erster Schritt zum <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cyborg">Cyborg</a></strong>? Die Wissenschaftler sehen in einer Weiterentwicklung dieser Technologie neue Schnittstellen zu Computern und neue Ansätze für Bionik und Medizintechnik wie etwa <strong>bio-elektronische Prothesen</strong>. </p>
<p class="keinzug">Die aktuelle Veröffentlichung dazu: Pizzi RM et al.: <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18983888">A cultured human neural network operates a robotic actuator.</a> Biosystems. 2009 Feb;95(2):137-44</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unglücklich getrennt</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/02/02/ungluecklich-getrennt/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 17:19:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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		<description><![CDATA[Nein, es geht weder um Rosenkriege noch Entlassungen von Fußballtrainern noch die Sortierung von Hausmüll. Wie in diesem Blog bereits des Öfteren zu lesen war, werden auch vermeintlich harmlose Wörter in allerlei Druckerzeugnissen (nein, nicht Drucker-Zeugnisse ) immer wieder böswillig oder fahrlässig ungeschickt getrennt. Manchmal kommt es durch eine eigenwillige Silbentrennung sogar zu mehr oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, es geht weder um Rosenkriege noch Entlassungen von Fußballtrainern noch die Sortierung von Hausmüll. Wie in diesem Blog bereits des Öfteren zu lesen war, werden auch vermeintlich harmlose Wörter in allerlei Druckerzeugnissen (nein, nicht Drucker-Zeugnisse <img src='http://biolektor.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) immer wieder böswillig oder fahrlässig ungeschickt getrennt. Manchmal kommt es durch eine eigenwillige Silbentrennung sogar zu mehr oder weniger <strong>amüsanten Verdrehungen</strong> oder <strong>Komplettverlusten der Wortbedeutung</strong>, wie die folgenden Beispiele zeigen: </p>
<p class="typo-beispiel">ANGEB-RATEN oder ANGE-BRATEN<br />
AU-TOMATEN oder AUTO-MATEN<br />
BALKONGE-LÄNDER oder BALKON-GELÄNDER<br />
BALL-AST oder BAL-LAST<br />
BEIN-HALTEN oder BE-INHALTEN<br />
BLUTE-GEL oder BLUT-EGEL<br />
BLUMENTO-PFERDE oder BLUMENTOPF-ERDE<br />
DRUCKER-ZEUGNIS oder DRUCK-ERZEUGNIS<br />
KONTIN-ENTE oder KONTI-NENTE<br />
SCHULAN-FÄNGER oder SCHUL-ANFÄNGER<br />
SEEELE-FANT oder SEE-ELEFANT<br />
SPARGEL-DER oder SPAR-GELDER<br />
STIE-LEICHE oder STIEL-EICHE<br />
STREI-KENDE oder STREIK-ENDE<br />
URIN-SEKTEN oder UR-INSEKTEN<br />
WACHS-TUBE oder WACH-STUBE<br />
WIEN-ERLE oder WIE-NERLE </p>
<p class="keinzug">Automatisierte Silbentrennsysteme sind eine schöne Sache. Noch schöner werden Text und Layout jedoch, wenn man sich die Zeit nimmt, Worttrennungen selbst vorzunehmen. Manches trennt man besser erst nach reiflicher Überlegung, ganz <strong>bewusst </strong>und „<strong>per Hand</strong>“ und keinesfalls mechanisiert, per SMS oder aus der Ferne. Aber von Beziehungen, Fußball oder Hausmüll wollte ich ja nicht reden … </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Groß oder klein nach Doppelpunkt?</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2008/11/17/gross-oder-klein-nach-doppelpunkt/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 06:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion & Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Masterarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[texten]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Doppelpunkt ist ein hochinteressantes Zeichen. Er kündigt eine direkte Rede an oder eine Aufzählung. Er steht bei Sportergebnissen zwischen gegnerischen Mannschaften und in der Mathematik zwischen Dividend und Divisor. Ein Doppelpunkt teilt, trennt, setzt voneinander ab und verbindet doch gleichzeitig Zusammengehörendes, ob die beiden Teams einer Bundesligapartie oder Redner und Zitat in einem Wortprotokoll. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/1976319c80764bbebfac56aa42e9ce4a" width="1" height="1" alt="" /><br />
Der Doppelpunkt ist ein hochinteressantes Zeichen. Er kündigt eine direkte Rede an oder eine Aufzählung. Er steht bei Sportergebnissen zwischen gegnerischen Mannschaften und in der Mathematik zwischen Dividend und Divisor. Ein Doppelpunkt teilt, trennt, setzt voneinander ab und verbindet doch gleichzeitig Zusammengehörendes, ob die beiden Teams einer Bundesligapartie oder Redner und Zitat in einem Wortprotokoll. </p>
<p>Die am häufigsten gestellte Frage zum Doppelpunkt betrifft die Groß- und Kleinschreibung danach. Ich habe dazu von Autoren schon ganz unterschiedlichste Auffassungen gehört. Der eine schreibt nach Doppelpunkt grundsätzlich klein weiter, andere sind der Meinung, auf Doppelpunkt müsse immer Großschreibung folgen. Beide Ansichten sind falsch. </p>
<p>Die Regel lautet: <strong>Folgt nach einem Doppelpunkt ein selbstständiger Satz, wird dieser großgeschrieben</strong> (der Satz, nicht der Doppelpunkt <img src='http://biolektor.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Im Zweifelsfall frage man sich, ob alles, was auf den Doppelpunkt folgt, auch für sich allein stehend einen grammatikalisch korrekten und vollständigen Satz bilden würde. Ein vollständiger oder Ganzsatz hat in Großschreibung zu beginnen, egal, ob der Satz davor mit Punkt oder Doppelpunkt endet. Den vollständigen Satz interessiert das nicht, der ist so selbstbewusst. Folgen dagegen auf einen Doppelpunkt nur Wortgruppen und Satzfragmente, die (auch ohne Doppelpunkt) allenfalls unsicher im Satzgefüge herumflattern und für sich allein so nicht stehen könnten, gebührt ihnen auch keine Großschreibung. So einfach ist das.</p>
<p>Wichtig zu wissen ist auch: Am Ende einer <strong>Überschrift </strong>steht in aller Regel <strong>niemals ein Doppelpunkt</strong>, auch dann nicht, wenn die Überschrift eine Aufzählung startet. Hier ist die gängige Ansicht, dass typographische Gründe stärker zählen als grammatikalische Argumente.</p>
<p>Bei der Gelegenheit: Ob etwas <strong>groß geschrieben </strong>(zwei Wörter) oder <strong>großgeschrieben</strong> (ein Wort) wird, ist ebenfalls eine interessante Frage. Demnächst mehr dazu. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Sepulkrales Rudelgucken</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 15:37:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fußball-Europameisterschaft 2008: Fußball daheim gucken ist out, man malt sich schwarz-rot-goldene Fähnchen auf die Backe, pardon Wange, und macht sich auf zur Public Viewing Area. In England dagegen geht kein Mensch den Union Jack schwingend zum Public Viewing. Erstens, weil Beckham &#038; Co bei der EM gar nicht mitspielen dürfen, und zweitens, weil Public Viewing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fußball-Europameisterschaft 2008: Fußball daheim gucken ist out, man malt sich schwarz-rot-goldene Fähnchen auf die Backe, pardon Wange, und macht sich auf zur Public Viewing Area. In England dagegen geht kein Mensch den Union Jack schwingend zum Public Viewing. Erstens, weil Beckham &#038; Co bei der EM gar nicht mitspielen dürfen, und zweitens, weil Public Viewing dort nicht das Gleiche bedeutet wie hierzulande. </p>
<p>Geht man in englischsprachigen Ländern zum Public Viewing, hat das mit Fußball nix zu tun, beim „öffentlichen Anschauen“ kann es sich um einen Film handeln, eine Vorführung im Planetarium, eine zur Besichtigung freigegebene historische Dampflok oder auch eine öffentliche Leichenbeschau. Und damit schließt sich der Kreis von Pseudoanglizismen und geklauten, pardon schein-entlehnten Wörtern. Denn wenn ich an die Vorstellung der deutschen Mannschaft gestern Abend beim 1:2 gegen Kroatien denke, scheint die letztgenannte Bedeutung gar nicht sooo unpassend zu sein, oder? Aber wenn man auch ohne <a href="http://biolektor.de/index.php/2008/06/09/wo-ist-der-mittellaeufer/">Mittelläufer</a> spielt ….</p>
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		<title>Wo ist der Mittelläufer?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 19:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Spielberichten aus der ersten Hälfte des 20. Jhdts. findet man ihn noch regelmäßig. Auch unter den Helden von Bern gab es mit Werner Liebrich noch einen. Doch mittlerweile gilt er als verschollen. Bei der derzeitigen Fußball-Europameisterschaft wurde er nicht gesehen und auf der aktuellen Website des vermutlich größten deutschsprachigen Fußballmagazins kicker kommt der Mittelläufer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Spielberichten aus der ersten Hälfte des 20. Jhdts. findet man ihn noch regelmäßig. Auch unter den Helden von Bern gab es mit Werner Liebrich noch einen. Doch mittlerweile gilt er als verschollen. Bei der derzeitigen Fußball-Europameisterschaft wurde er nicht gesehen und auf der aktuellen Website des vermutlich größten deutschsprachigen Fußballmagazins kicker kommt der <strong>Mittelläufer </strong>kein einziges Mal vor.</p>
<p>Wo ist er geblieben, wohin verschwunden? Nach meinem (laienhaften) Fußballverständnis spielte der Mittelläufer eine Rolle irgendwo zwischen Vorstopper und Libero. Mal vor, mal hinter der Abwehr sollte er den gegnerischen Mittelstürmer ausschalten. Haben sich Taktik und Spielstrategien von Sepp Herberger bis Jogi Löw dermaßen verändert, dass man keinen Mittelläufer mehr benötigt? Oder benutzt man heute bloß andere Wörter, liegt dem Verschwinden also eher ein Sprachwandel zugrunde? (Falls dazu jemand mehr weiß, bin ich für einen Kommentar dankbar.)</p>
<p>Leider ist nicht nur der Mittelläufer verschwunden, auch <strong>Vorstopper</strong>, <strong>Ausputzer </strong>oder <strong>Libero </strong>könnte man auf eine <strong>Rote Liste bedrohter Sportbegriffe</strong> setzen. Achten Sie bei den derzeitigen Fußball-Übertragungen mal auf die Sprache der Kommentatoren. Mag sein, dass der Fußball besser geworden ist, bei der Fußball(er)sprache bin ich da nicht so sicher. Mittelläufer, Vorstopper, Ausputzer … sind das nicht klingende Begriffe, herrlich für sich sprechende Positionsbezeichnungen? War nicht der Libero ein Glücksfall für jeden Lateinlehrer? Wie banal und technokratisch mutet dagegen ein „<em>defensiver Mittelfeldspieler im 4-3-3-System</em>“ an?</p>
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