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	<title>Aus BioLektors Notizenbuch &#187; Journalisten</title>
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	<description>Allerley Wundersames aus Biologie und Sprache</description>
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		<title>Im Test: Software zur Plagiatserkennung</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 21:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Lektor benötigt man manchmal keine Unterstützung, um Plagiate zu erkennen. Zu deutlich wechseln Sprachstil, Wortwahl und Fehlerquote innerhalb eines Manuskripts. Meist genügt es dann, nur einen halben Satz in die Eingabemaske von Google zu kopieren und schon findet man mehr oder weniger große Teile der Diplom- oder Hausarbeit bei Wikipedia oder anderswo wieder. Insgesamt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Lektor benötigt man manchmal keine Unterstützung, um Plagiate zu erkennen. Zu deutlich <strong>wechseln Sprachstil, Wortwahl und Fehlerquote</strong> innerhalb eines Manuskripts. Meist genügt es dann, nur einen halben Satz in die Eingabemaske von Google zu kopieren und schon findet man mehr oder weniger große Teile der Diplom- oder Hausarbeit bei Wikipedia oder anderswo wieder. Insgesamt – das muss ich zur Ehrenrettung meiner studentischen Kundschaft sagen –  kommt das aber eher selten vor. Doch einige Naivlinge meinen tatsächlich, mit „Abschreiben“ könne man sich auch nach der Schulzeit weiter durchmogeln. </p>
<p>Viele Studenten, aber auch Professoren und Dozenten, wissen gar nicht genau, was ein Plagiat ist. Und Fragen, wie viele Wörter man in einem Satz verändern müsse, damit etwas kein Plagiat mehr sei. lassen sich nicht so einfach beantworten. Doch dass das Lesen, Zitieren und Einarbeiten anderer Autoren in den eigenen Text gefordert wird, entbindet nicht von der Pflicht, <strong>eigenständig zu formulieren</strong> und alle übernommen Passagen eindeutig als <strong>Zitate zu kennzeichnen</strong>. </p>
<p>Für Schulen und Universitäten wird es immer schwieriger, Leistungen gerecht und fair zu bewerten, wenn Arbeiten und Texte nicht mehr von Hand und unter Aufsicht geschrieben werden. Und wo jeder jederzeit und überall Online-Zugriff hat, „alles“ per Google, Wikipedia &#038; Co gefunden und binnen Sekunden <strong>vermeintlich spurenlos</strong> in den eigenen Text kopiert werden kann, ist die Versuchung groß. </p>
<p>Plagiate aufzuspüren ist nicht immer ganz einfach, der eindeutige Nachweis, wie ihn etwa Prüfungsausschüsse bei Betrugsverdacht führen müssen, noch schwieriger. Einige Dutzend Computerprogramme gibt es inzwischen, die dabei helfen sollen. Wie gut diese arbeiten, das untersucht seit Jahren eine Berliner Forschergruppe. Nach ihrem neuesten <strong>Test von Software zur Plagiatserkennung</strong> ziehen die Wissenschaftler eine ernüchternde Bilanz. Fünf Programme sind zumindest teilweise nützlich, die meisten anderen wenig brauchbar bis komplett nutzlos. </p>
<p class="keinzug">Alle Details zu den Testergebnissen lesen Sie auf den Seiten der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin unter <a href="http://plagiat.htw-berlin.de/software/2010-2/">Ergebnis des Softwaretests 2010</a> nach.</p>
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		<title>Die Top 10 im Medienschatten</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 09:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[ohne Kategorie]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
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		<description><![CDATA[Über welche Themen wurde im letzten Jahr wenig oder gar nicht in den Medien berichtet, obwohl sie brisant und von hoher Bedeutung für die Öffentlichkeit sind? Die Initiative Nachrichtenaufklärung hat in dieser Woche ihre Top 10 der Themen „im Schatten der Medienöffentlichkeit“ vorgelegt. Folgende Anliegen wurden nach Ansicht der Jury im Jahr 2009 nicht genügend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über welche Themen wurde im letzten Jahr wenig oder gar nicht in den Medien berichtet, obwohl sie brisant und von hoher Bedeutung für die Öffentlichkeit sind? Die <strong><a href="http://www.nachrichtenaufklaerung.de">Initiative Nachrichtenaufklärung</a></strong> hat in dieser Woche ihre Top 10 der Themen „im Schatten der Medienöffentlichkeit“ vorgelegt. Folgende Anliegen wurden nach Ansicht der Jury im Jahr 2009 nicht genügend berücksichtigt: </p>
<ol>
<li>Notstand im Krankenhaus: Pflegebedürftige allein gelassen</li>
<li>Psychiatrie: Bundesregierung biegt UN-Konvention zurecht</li>
<li>Kriegsberichterstattung lenkt von zivilen Friedensstrategien ab</li>
<li>Rechtswidrige Anwendung von Polizeigewalt</li>
<li>Lücken der Finanzaufsicht bei Kirchen</li>
<li>Mangelhafte Deklarierung von Jodzusatz in Lebensmitteln</li>
<li>Patente auf menschliche Gene und Gensequenzen</li>
<li>Schulen für Gehörlose unterrichten keine Gebärdensprache</li>
<li>Mangelnde Kontrolle deutscher Rüstungsexporte</li>
<li>Sondermüll beim Bauen und Sanieren</li>
</ol>
<p>Ausführlichere Informationen zu den Top 10 sowie den Hintergründen der Aktion kann man unter <a href="http://www.nachrichtenaufklaerung.de">www.nachrichtenaufklaerung.de</a> nachlesen.</p>
<p>Ziel der Initiative Nachrichtenaufklärung ist, <strong>vernachlässigte Themen</strong> stärker in das Bewusstsein von Journalisten und Öffentlichkeit zu bringen. Themenvorschläge kann jeder Bürger einreichen, sie werden geprüft und einer Fachjury aus Wissenschaftlern und Journalisten vorgelegt. </p>
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		<title>Pay the Writer!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 18:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion & Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ein Hinweis für alle Autoren, Texter, Schreiberlinge, Schriftsteller und solche, die es werden wollen: In diesem Video stellt der Schriftsteller Harlan Ellison klar, warum es ihn nervt, wenn Leute von ihm erwarten, kostenlos oder für einen Hungerlohn zu arbeiten. Das im Video Gesagte gilt übrigens nicht nur für Autoren. Ich werde nie vergessen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ein Hinweis für alle Autoren, Texter, Schreiberlinge, Schriftsteller und solche, die es werden wollen: In <a href="http://www.youtube.com/watch?v=mj5IV23g-fE">diesem Video</a> stellt der Schriftsteller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harlan_Ellison">Harlan Ellison</a> klar, warum es ihn nervt, wenn Leute von ihm erwarten, <strong>kostenlos </strong>oder für einen Hungerlohn zu arbeiten. </p>
<p>Das im Video Gesagte gilt übrigens nicht nur für Autoren. Ich werde nie vergessen, was ganz am Anfang meiner Selbstständigkeit vor zwölf Jahren eine vermeintliche Kundin zu mir sagte, nachdem wir geklärt hatten, was ich für sie zu einem Thema aus der Naturheilkunde hätte recherchieren sollen: „<em><strong>Wie? Sie sind doch Biologe, ich dachte, Sie machen das umsonst!</strong></em>“ <br />Ich war in dem Moment leider sprachlos und nicht schlagfertig genug, die Dame zu fragen, ob sie den gleichen Satz (mit anderer Berufsbezeichnung) auch beim <strong>Bäcker, Elektriker, Friseur </strong>oder <strong>Steuerberater </strong>verwendet. </p>
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		<title>Physik-Fakten unterhaltsam verpackt</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 20:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science & Fun]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade gefunden auf zehn.de: Die 10 lustigsten Physik-Fakten, mit denen man auf jeder Party glänzen kann, eine Liste von Vince Ebert (und nein, ich setze hier zur Illustration lustiger Physiker nun nicht das berühmte Bild des die Zunge heraus streckenden Albert Einstein).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade gefunden auf zehn.de:  <a href="http://www.zehn.de/die10/lustigsten/physik-fakten/mit-denen-man-auf-jeder-party-glaenzen-kann/51647">Die 10 lustigsten Physik-Fakten, mit denen man auf jeder Party glänzen kann</a>, eine Liste von <strong>Vince Ebert</strong> (und nein, ich setze hier zur Illustration lustiger Physiker nun nicht das berühmte Bild des die Zunge heraus streckenden Albert Einstein).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schreiben für Menschen (auch online)</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 21:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Redaktion & Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[texten]]></category>

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		<description><![CDATA[Gedruckte Texte können nur in den seltensten Fällen 1 : 1 online veröffentlicht werden und umgekehrt. Viele wissen das, wenige halten sich daran (Wie bitte? Wozu brauchen wir einen Online-Redakteur? *rolleyes*). Heute im webdesignerdepot entdeckt: 10 Tipps zum Texten für Webdesigner (10 Writing Tips for Web Designers). Unbedingt lesenswert, nicht nur für Webdesigner, nein, für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gedruckte Texte können nur in den seltensten Fällen 1 : 1 online veröffentlicht werden und umgekehrt. Viele wissen das, wenige halten sich daran (<em>Wie bitte? Wozu brauchen wir einen Online-Redakteur? </em>*rolleyes*).</p>
<p>Heute im <a href="http://www.webdesignerdepot.com">webdesignerdepot</a> entdeckt: 10 Tipps zum Texten für Webdesigner (<a href="http://www.webdesignerdepot.com/2009/02/10-writing-tips-for-web-designers/">10 Writing Tips for Web Designers</a>). Unbedingt lesenswert, nicht nur für Webdesigner, nein, für jeden, der online Texte veröffentlicht. Am besten gefällt mir Tipp Nr. 7: <strong>Schreibt für Menschen (und nicht für Suchmaschinen!)</strong></p>
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		<title>Heißt es &#8220;das Virus&#8221; oder &#8220;der Virus&#8221;?</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 09:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[BioLOGie]]></category>
		<category><![CDATA[Redaktion & Lektorat]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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		<description><![CDATA[Ursprünglich war das Virus (der Krankheitserreger) zwar sächlich, aber insbesondere mit der Bedeutungserweiterung hin zu Computerviren hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch der Virus, also die männliche Form, durchgesetzt. Laut dem aktuellen DUDEN sind beide Varianten möglich und richtig. Die Biester sind offenbar selbst als Wort noch wandelbar, nur weiblich sind sie bisher auf jeden Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich war <strong>das Virus</strong> (der Krankheitserreger) zwar sächlich, aber insbesondere mit der Bedeutungserweiterung hin zu Computerviren hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch <strong>der Virus</strong>, also die männliche Form, durchgesetzt. Laut dem aktuellen DUDEN sind beide Varianten möglich und richtig. Die Biester sind offenbar selbst als Wort noch wandelbar, nur weiblich sind sie bisher auf jeden Fall nicht. </p>
<p>Aussagen, dass das Geschlecht eines Virus von der Satzstellung abhinge, sind Unsinn. Ebenso falsch bzw. zu vereinfachend ist, dass grundsätzlich die Krankheitserreger sächlich seien und die Computerviren männlich. Gleichwohl ist in der (medizinischen) Fachsprache traditionell und tendenziell eher „das Virus“ zu finden, während „der Virus“ eher dem PC-Jargon entspringt, in wissenschaftlichen Texten jedoch immer noch etwas umgangssprachlich klingt. </p>
<p>Ob das nun schön ist oder nicht, wenn Wissenschaftler und Laien gleiche Wörter auf unterschiedliche Weise verwenden, sei mal dahingestellt. Ich rate jedoch dazu, in Diplomarbeiten oder ähnlichen Texten immer „das Virus“ zu schreiben. Noch wichtiger ist es jedoch &ndash; und diesen Fehler sehe ich häufig  &ndash;, <strong>innerhalb eines Dokumentes einheitlich </strong>vorzugehen. </p>
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