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	<title>Aus BioLektors Notizenbuch &#187; texten</title>
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	<description>Allerley Wundersames aus Biologie und Sprache</description>
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		<title>Klein oder groß, getrennt oder zusammen? So werden Bruchzahlen ausgeschrieben</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 13:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist ganz einfach: Ein waagerechter Strich und zwei Ziffern, die eine darüber und die andere darunter, und fertig ist der sogenannte Bruch. Doch ausgeschrieben wird die Sache fehleranfällig. Groß oder klein? Zusammen, getrennt oder mit Bindestrich? So schreiben Sie Bruchzahlen korrekt. Die Faustregel „klein und getrennt“ gilt immer dann, wenn Bruchzahlen als Adjektiv gebraucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ganz einfach: Ein waagerechter Strich und zwei Ziffern, die eine darüber und die andere darunter, und fertig ist der sogenannte Bruch. Doch ausgeschrieben wird die Sache fehleranfällig. Groß oder klein? Zusammen, getrennt oder mit Bindestrich? So schreiben Sie Bruchzahlen korrekt. </p>
<p class="keinzug">Die Faustregel „<strong>klein und getrennt</strong>“ gilt immer dann, wenn <strong>Bruchzahlen als Adjektiv</strong> gebraucht werden: </p>
<p class="typo-beispiel">Etwa fünf achtel Teig nehmen wir für den Boden.<br />
Er schrieb das Rezept auf zwei drittel Seiten nieder. </p>
<p class="keinzug"><strong>Bruchzahlen als Substantiv</strong> müssen jedoch <strong>großgeschrieben </strong>werden: </p>
<p class="typo-beispiel">Etwa fünf Achtel des Teigs nehmen wir für den Boden.<br />Er gewann mit zwei Dritteln aller gültigen Stimmen. </p>
<p class="keinzug"><strong>Zusammen </strong>schreibt man, wenn die Bruchzahl zu einer <strong>festen und gebräuchlichen Maßbezeichnung</strong> geworden ist. Das ist bei einigen Angaben für Zeit oder Volumen der Fall (die Dreiviertelstunde, der Viertelliter, die Achtelnote). Statt</p>
<p class="typo-beispiel">Wir nehmen ein achtel Liter Milch, &#8230;<br />Er benötigte drei viertel Stunden.<br /> Sie gewann mit vier zehntel Sekunden Vorsprung.</p>
<p class="keinzug">darf es auch heißen: </p>
<p class="typo-beispiel">Wir nehmen ein Achtelliter Milch, &#8230;<br />Er benötigte eine Dreiviertelstunde.<br />Sie gewann mit vier Zehntelsekunden Vorsprung.</p>
<p class="keinzug">In naturwissenschaftlichen Texten hat der Autor es meist einfacher, da man üblicherweise mit exakten Zahlenwerten hantiert. Bei &#8220;125 ml Milch&#8221;, &#8220;45 min&#8221; oder &#8220;0,4 sec&#8221; gibt es um Groß- oder Kleinschreibung wenig zu diskutieren.</p>
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		<title>Copyright bedeutet etwas anderes als  Copy &amp; Write!</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Jan 2011 17:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf den Webseiten der Berliner Gruppe um Frau Prof. Dr. Weber-Wulff, über deren Test von Software zur Plagiatserkennung ich kürzlich berichtet habe, findet man allerlei weitere Informationen und Ressourcen zum Thema &#8220;Kopieren statt selbst schreiben&#8221; „Abschreiben“. Besonders gut gefallen hat mir der Online-Kurs „Fremde Federn Finden“. Hier lernen Sie einiges zur Geschichte des Plagiats und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den Webseiten der Berliner Gruppe um Frau Prof. Dr. Weber-Wulff, über deren <a href="http://biolektor.de/index.php/2011/01/11/im-test-software-zur-plagiatserkennung/">Test von Software zur Plagiatserkennung</a> ich kürzlich berichtet habe, findet man allerlei weitere Informationen und Ressourcen zum Thema <del datetime="2011-01-29T17:19:25+00:00">&#8220;Kopieren statt selbst schreiben&#8221;</del> „<strong>Abschreiben</strong>“. Besonders gut gefallen hat mir der Online-Kurs <a href="http://plagiat.htw-berlin.de/ff/startseite/fremde_federn_finden">„Fremde Federn Finden</a>“. Hier lernen Sie einiges zur Geschichte des Plagiats und den heutigen Problemen an Schulen. In einem Test können Sie herausfinden, wie gut Sie im <strong>Aufdecken von Plagiaten</strong> sind.</p>
<p>In einer Umfrage an britschen Universitäten waren ausgerechnet <strong>Rechtsstudenten </strong>diejenigen, die (mit 6 von 10) am häufigsten zugaben, bei der Abgabe von schriftlichen Arbeiten mit Plagiaten <strong>betrogen </strong>zu haben. Die unabhängige Studenten-Zeitschrift Varsity hatte mit ihrem Bericht <a href="http://www.varsity.co.uk/news/1058"> &#8220;&#8217;1 in 2&#8242; admits to plagiarism&#8221;</a> vor zwei Jahren für Aufsehen gesorgt. </p>
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		<title>Im Test: Software zur Plagiatserkennung</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 21:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Lektor benötigt man manchmal keine Unterstützung, um Plagiate zu erkennen. Zu deutlich wechseln Sprachstil, Wortwahl und Fehlerquote innerhalb eines Manuskripts. Meist genügt es dann, nur einen halben Satz in die Eingabemaske von Google zu kopieren und schon findet man mehr oder weniger große Teile der Diplom- oder Hausarbeit bei Wikipedia oder anderswo wieder. Insgesamt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Lektor benötigt man manchmal keine Unterstützung, um Plagiate zu erkennen. Zu deutlich <strong>wechseln Sprachstil, Wortwahl und Fehlerquote</strong> innerhalb eines Manuskripts. Meist genügt es dann, nur einen halben Satz in die Eingabemaske von Google zu kopieren und schon findet man mehr oder weniger große Teile der Diplom- oder Hausarbeit bei Wikipedia oder anderswo wieder. Insgesamt – das muss ich zur Ehrenrettung meiner studentischen Kundschaft sagen –  kommt das aber eher selten vor. Doch einige Naivlinge meinen tatsächlich, mit „Abschreiben“ könne man sich auch nach der Schulzeit weiter durchmogeln. </p>
<p>Viele Studenten, aber auch Professoren und Dozenten, wissen gar nicht genau, was ein Plagiat ist. Und Fragen, wie viele Wörter man in einem Satz verändern müsse, damit etwas kein Plagiat mehr sei. lassen sich nicht so einfach beantworten. Doch dass das Lesen, Zitieren und Einarbeiten anderer Autoren in den eigenen Text gefordert wird, entbindet nicht von der Pflicht, <strong>eigenständig zu formulieren</strong> und alle übernommen Passagen eindeutig als <strong>Zitate zu kennzeichnen</strong>. </p>
<p>Für Schulen und Universitäten wird es immer schwieriger, Leistungen gerecht und fair zu bewerten, wenn Arbeiten und Texte nicht mehr von Hand und unter Aufsicht geschrieben werden. Und wo jeder jederzeit und überall Online-Zugriff hat, „alles“ per Google, Wikipedia &#038; Co gefunden und binnen Sekunden <strong>vermeintlich spurenlos</strong> in den eigenen Text kopiert werden kann, ist die Versuchung groß. </p>
<p>Plagiate aufzuspüren ist nicht immer ganz einfach, der eindeutige Nachweis, wie ihn etwa Prüfungsausschüsse bei Betrugsverdacht führen müssen, noch schwieriger. Einige Dutzend Computerprogramme gibt es inzwischen, die dabei helfen sollen. Wie gut diese arbeiten, das untersucht seit Jahren eine Berliner Forschergruppe. Nach ihrem neuesten <strong>Test von Software zur Plagiatserkennung</strong> ziehen die Wissenschaftler eine ernüchternde Bilanz. Fünf Programme sind zumindest teilweise nützlich, die meisten anderen wenig brauchbar bis komplett nutzlos. </p>
<p class="keinzug">Alle Details zu den Testergebnissen lesen Sie auf den Seiten der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin unter <a href="http://plagiat.htw-berlin.de/software/2010-2/">Ergebnis des Softwaretests 2010</a> nach.</p>
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		<title>Plural von Wörtern, die auf –y enden</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 20:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der Pluralbildung von Fremdwörtern werden häufig Fehler gemacht. Beliebt, aber bei (meist aus dem Englischen stammenden) auf –y endenden Wörtern falsch, ist eine Pluralbildung auf -ies analog der Heimatsprache. In Großbritannien dürfen sich &#8220;Ladies&#8221; auf &#8220;Parties&#8221; herumtreiben und von Ihren &#8220;Hobbies&#8221; erzählen. Bei uns wären Ladys, Partys und Hobbys korrekt, genauso Babys, Citys, Storys [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der<strong> Pluralbildung von Fremdwörtern</strong> werden häufig Fehler gemacht. Beliebt, aber bei (meist aus dem Englischen stammenden) auf –y endenden Wörtern falsch, ist eine Pluralbildung auf -ies analog der Heimatsprache. In Großbritannien dürfen sich &#8220;Ladies&#8221; auf &#8220;Parties&#8221; herumtreiben und von Ihren &#8220;Hobbies&#8221; erzählen. Bei uns wären <strong>Ladys</strong>, <strong>Partys </strong>und <strong>Hobbys </strong>korrekt, genauso Babys, Citys, Storys oder Crashtest-Dummys. Im Übrigen ist das mal wieder ein Fall, wo die Rechtschreibprüfung von WORD versagt. </p>
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		<title>WORD: Einen ganzen Satz blitzschnell markieren</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 19:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal möchte man in WORD genau einen Satz umformatieren, z.B. weil ein Zitat kursiv stehen soll. Statt den Cursor mit der Maus buchstabengenau an den Anfang und das Ende des Satzes zu platzieren, halten Sie einfach STRG gedrückt und klicken irgendwo in den Satz. Voilà, der Satz ist perfekt markiert. Der einzige Haken dabei: Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal möchte man in WORD <strong>genau einen Satz</strong> umformatieren, z.B. weil ein Zitat <em>kursiv </em>stehen soll. Statt den Cursor mit der Maus buchstabengenau an den Anfang und das Ende des Satzes zu platzieren, halten Sie einfach <strong>STRG gedrückt</strong> und klicken irgendwo in den Satz. Voilà, der Satz ist perfekt markiert. </p>
<p>Der einzige Haken dabei: Diese Funktion richtet sich nach den Punkten. Enthält der Satz z.B. einen Abkürzungspunkt, wird nur bis zu diesem markiert. In solchen Fällen</p>
<ul>
<li>markieren Sie zunächst <strong>den ersten Satzteil per STRG</strong> und </li>
<li><strong>erweitern </strong>dann per Mausklick <strong>bei gedrückter UMSCHALT-Taste</strong> die Markierung nach Belieben in den weiteren Text.<br />
Jeder Mausklick markiert genau bis zum jeweils nächsten Punkt-Zeichen.</li>
</ul>
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		<title>Buchstaben sind doch keine Steine</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 15:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich geb es zu: Buchstaben sind für mich als Autor und Lektor meist Mittel zum Zweck. Sie bilden Worte und Sätze, so wie Backsteine Wände und Häuser bilden. Bloß sieht man im fertigen Gebäude die einzelnen Steine meist kaum mehr, die Buchstaben im gedruckten Text dagegen sehr wohl. Doch auf Schrift und Druck der Texte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich geb es zu: Buchstaben sind für mich als Autor und Lektor meist Mittel zum Zweck. Sie bilden Worte und Sätze, so wie Backsteine Wände und Häuser bilden. Bloß sieht man im fertigen Gebäude die einzelnen Steine meist kaum mehr, die Buchstaben im gedruckten Text dagegen sehr wohl. Doch auf Schrift und Druck der Texte, die über meinen Schreibtisch oder Monitor gehen, habe ich oft wenig Einfluss.</p>
<p>Es lohnt sich für jede Publikation, <strong>Schriftarten und -schnitte sorgsam zu wählen</strong>. Auch für Diplom- oder Masterarbeiten (sofern die Autorenrichtlinien der Hochschulen dem nicht entgegenstehen). Stil und Form der Buchstaben können zu einem Text und seinem Autor mehr oder weniger gut passen. Der einzelne Buchstabe trägt nicht nur die rein funktionale Bedeutung, mit seinen Nachbarn zusammen ein Wort zu bilden. Nein, Buchstaben wirken auch „nur so“, besonders mehrere zusammen.</p>
<p>Denn Buchstaben sind zart oder wuchtig, stehen schräg oder aufrecht. Sie treten zurückhaltend oder forsch auf, sie geben sich verspielt oder streng. Manche mögen sich, man sieht sie häufig zu zweit oder in Cliquen. S, C und H scheinen z.B. gute Freunde zu sein. Ich habe sogar den Eindruck, <strong>Buchstaben sind ein bisschen wie Menschen</strong>. Es gibt nicht nur große Buchstaben und kleine, schlanke und dicke, sie haben sogar Schenkel und Scheitel, Fuß und Bauch.<br />
Kurzum: Buchstaben sind etwas sehr Spannendes. Man muss dazu gar nicht lesen, man muss nur genau hinschauen. (Manche Menschen versteht man auch nicht und schaut sie dennoch gern an.)</p>
<p>Die Wissenschaft dieser Buchstaben- bzw. Druckkunst ist die Typografie. Und wie beinahe jede Wissenschaft hat auch diese <del datetime="2010-10-07T15:05:08+00:00">eine eigene Geheimsprache</del> ein eigenes Vokabular. Es gibt in dieser Buchstaben-Wissenschaft spezielle Begriffe und diese setzen sich wiederum aus Buchstaben zusammen. Aber bevor ich nun noch philosophisch werde (war das gerade eine Rekursion?), verweise ich lieber auf einen sehr informativen Blogbeitrag von jemandem, der mehr von Typografie versteht und die <a href="http://www.designtagebuch.de/wiki/anatomie-der-buchstaben/ "><strong>Anatomie der Buchstaben</strong></a> im Detail vorstellt.</p>
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		<title>Einzigartig, skurril und zotenfrei: Die kuriosesten Buchtitel</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 19:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<description><![CDATA[Schade. Vor lauter Urlaub und Meer und Heide und Straßenfesten habe ich die Abstimmung verpasst. Gewählt wurde der kurioseste Buchtitel des Jahres 2010. Prämiert wird er auf der Frankfurter Buchmesse. Diese sympathische Abstimmung kommt aus England und wird hierzulande seit 2008 durchgeführt. Gesucht wird in diesem Wettbewerb nicht die gezielte Komik oder die „witzigste“ Zote, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schade. Vor lauter Urlaub und Meer und Heide und Straßenfesten habe ich die Abstimmung verpasst. Gewählt wurde der kurioseste Buchtitel des Jahres 2010. Prämiert wird er auf der Frankfurter Buchmesse. Diese sympathische Abstimmung kommt aus England und wird hierzulande seit 2008 durchgeführt. </p>
<p>Gesucht wird in diesem Wettbewerb nicht die gezielte Komik oder die „witzigste“ Zote, die es auf einen Buchumschlag geschafft hat. Gefragt sind die unfreiwillig komischen, die mehr oder weniger unbeabsichtigt drolligen Titel. Zu den Gewinnern in der englischen Geschichte des Preises zählen Werke (hier übertragen) wie „<em>Herrenlose Einkaufswagen im Nordosten Amerikas: Identifikation und Einordnung in freier Wildbahn</em>“, „<em>Wie schütze ich mein Pferd vor Bomben?</em>“ oder „<em>Die Wiederverwendung alter Gräber im Spiegel neuester britischer Umfragen</em>“.</p>
<p>Deutscher Preisträger 2008 war der Buchtitel: „<strong><em>Begegnungen mit dem Serienmörder. Jetzt sprechen die Opfer</em></strong>“. Im letzten Jahr wurde „<strong><em>Das Leben ist keine Waldorfschule</em></strong>“ zum Gewinner gekürt. Welche Titel dieses Jahr in die engere Wahl kamen, lesen Sie <a href="http://kuriosesterbuchtitel.de/877.0.html ">hier</a>. </p>
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		<title>Arbeitsschutz für Linkshänder im Beruf</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 07:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wurde vor einigen Wochen gebeten, einen Text zur Situation von Linkshändern im Beruf unter den Aspekten von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit zu verfassen. Die Frage war, ob bzw. wo Linkshändigkeit im Beruf, am Arbeitsplatz, beim Bedienen von Maschinen, bei Sicherheitseinrichtungen usw. eine Rolle spielt, insbesondere im Hinblick auf Ergonomie und Unfallschutz. Ich bin zwar als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wurde vor einigen Wochen gebeten, einen Text zur Situation von Linkshändern im Beruf unter den Aspekten von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit zu verfassen. Die Frage war, ob bzw. wo Linkshändigkeit im Beruf, am Arbeitsplatz, beim Bedienen von Maschinen, bei Sicherheitseinrichtungen usw. eine Rolle spielt, insbesondere im Hinblick auf Ergonomie und Unfallschutz. Ich bin zwar als Rechtshänder selbst nicht betroffen, fand die Aufgabe aber spannend genug, um den Auftrag anzunehmen.<br />
<a href="http://www.arbeitssicherheit.de/de/html/fachbeitraege/anzeigen/389/linksh%C3%A4nder/"><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/Linkshaender-im-Arbeitsschutz1.gif" alt="Linkshaender im Arbeitsschutz" title="Linkshaender im Arbeitsschutz" width="500" height="175" class="aligncenter size-full wp-image-507" /></a> Mein Artikel „<a href="http://www.arbeitssicherheit.de/de/html/fachbeitraege/anzeigen/389/linksh%C3%A4nder/"><strong>Linkshänder im Arbeitsschutz: Eine übersehene Minderheit?</strong></a>“ ist inzwischen (in etwas verkürzter Form) unter www.arbeitssicherheit.de nachzulesen (das ist übrigens das Portal, wo auch das gesamte berufsgenossenschaftliche Regelwerk abrufbar ist). Ich verlinke den Text hier, weil ich von vielen Menschen, mit denen ich über ihre Erfahrungen am Arbeitsplatz gesprochen hatte, immer wieder nach diesem Text bzw. Link gefragt werde (und nun nur noch auf meinen Blog hinweisen muss.<br />
An einer <a href="http://www.linkshaenderforum.org/forum/showthread.php?t=15402">Diskussion zum Thema Linkshändigkeit am Arbeitsplatz</a> kann man sich im Linkshänderforum beteiligen. </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>&#8220;Ausländische&#8221; Zeichen per &#8220;deutscher&#8221; Tastatur</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2010/03/15/auslaendische-zeichen-per-deutscher-tastatur/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 21:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einen Text fremdsprachige Zeichen einfügen zu müssen, kommt gar nicht so selten vor. Eine Original-Zitat aus dem Tschechischen, eine Adresse in Schweden, ein Literaturbeleg auf Spanisch, ein mathematischer Ausdruck … und plötzlich benötigt man tschechische, schwedische, griechische oder spanische Buchstaben. Manche dieser fremdsprachigen Zeichen bedürfen nur eines Kringels, Häkchens oder Strichs (diakritische Zeichen) über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einen Text fremdsprachige Zeichen einfügen zu müssen, kommt gar nicht so selten vor. Eine Original-Zitat aus dem Tschechischen, eine Adresse in Schweden, ein Literaturbeleg auf Spanisch, ein mathematischer Ausdruck … und plötzlich benötigt man tschechische, schwedische, griechische oder spanische Buchstaben. Manche dieser fremdsprachigen Zeichen bedürfen nur eines Kringels, Häkchens oder Strichs (<strong>diakritische Zeichen</strong>) über einem der uns Deutschen bekannten 26&nbsp;lateinischen Buchstaben, andere stehen auf dem Kopf (<strong>&iexcl;</strong>) oder sehen aus wie zwei miteinander verschmolzene Zeichen (<strong>&AElig;, Ligaturen</strong>), wieder andere sind uns völlig fremd.</p>
<p>Auf einer normalen deutschen QWERTZ-Tastatur ist alles, was über Zirkumflex, Akut und Gravis hinausgeht (und für Französisch noch halbwegs ausreicht), nicht zu finden. Was tun? Dem cleveren PC-Besitzer fallen dazu gleich mehrere (vermeintliche) Lösungsvorschläge ein.<br />
Man könnte … </p>
<ul class="keinzeichen">
<li>… sich auf der Suche nach Sonderzeichen durch die Zeichentabelle von Windows hangeln? </li>
<li>… das Tastaturlayout im Betriebssystem umstellen (und wieder zurück)?</li>
<li>… Programme besorgen, welche Bildschirmtastaturen für fremdsprachige Zeichen erzeugen?</li>
<li>… spezielle Schriftarten installieren und mit Tastaturschablonen hantieren? </li>
<li>… Transliterationstabellen für z.B. Kyrillisch studieren?</li>
<li>… ein Set von Tastaturen aus aller Welt kaufen und jeweils umstecken?</li>
<li>… Tastaturkürzel (ALT-Kodizes) auswendig lernen? (Tippen Sie z.B. mal ALT + 0198)</li>
<li>… das Zeichen säuberlich per Hand schreiben und einscannen?</li>
<li>… auf Webseiten in der gewünschten Sprache nach passenden Buchstaben suchen? </li>
<li>… eine internationalen Kommunikationsagentur beauftragen? </li>
</ul>
<p><a href="http://www.typeit.org"><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/www.typeit.org.gif" alt="www.typeit.org - fremdsprachige Buchstaben und Zeichen einfach online eingeben und kopieren" title="www.typeit.org - fremdsprachige Buchstaben und Zeichen einfach online eingeben und kopieren" width="290" height="161" class="alignleft size-full wp-image-443" /></a></p>
<p class="keinzug">Deutlich einfacher ist es, die Seite <a href="http://www.typeit.org/">www.typeit.org</a> aufzurufen. Dort findet man <strong>anklickbare Tasten in verschiedenen europäischen Sprachen.</strong> Mann kann man nicht nur zwischen Dänisch, Esperanto, Finnisch, Französisch, Isländisch, Italienisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Rumänisch, Schottisch, Schwedisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch und Walisisch umschalten, sondern auch auf Währungssymbole (Bath, Shekel, Yen, Won u.a.), viele andere Symbole und das <strong>Internationale Phonetische Alphabet</strong> (Notation für die Aussprache). </p>
<p>Man „tippt“ dann per Maus einfach die gewünschten Zeichen an und diese erscheinen in einem Eingabebereich, in dem man auch „ganz normale“ Zeichen dazu tippen (oder auf Deutsch umstellen) kann. Der eingegebene Text bleibt sogar erhalten, wenn man die Sprache umstellt oder noch Symbole benötigt. Ist der Text komplett, kopiert man ihn per Maus oder Tastatur in die eigenen Dokumente, Texte, Mails, Adressfelder usw.<br />
Ein schönes Online-Tool. Und so einfach. Einfach schön!</p>
<p><em>(gefunden im nicht nur wegen dieses Tipps lesenswerten Blog <a href="http://www.webwork-tools.de/2010/02/fremde-sprachen-fremde-zeichen/">webwork-tools</a>) </em></p>
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		<title>Nützliches Forum für Doktoranden</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 00:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Science & Web]]></category>
		<category><![CDATA[Promovieren]]></category>
		<category><![CDATA[texten]]></category>
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		<description><![CDATA[Weil einige meiner Kunden und Besucher dieses Blogs nach ihrem Hochschulabschluss promovieren (bzw. promovieren werden), möchte ich heute mal auf ein deutschsprachiges Forum speziell für Doktoranden hinweisen. Betreiber Sebastian Veelken hat unter www.doktorandenforum.de nicht nur allerlei Tipps und Wissenswertes, Links und Literaturhinweise rund ums Promovieren zusammengetragen, sondern betreut auch ein Forum zum Thema. Hier finden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil einige meiner Kunden und Besucher dieses Blogs nach ihrem Hochschulabschluss promovieren (bzw. promovieren werden), möchte ich heute mal auf ein <strong>deutschsprachiges Forum speziell für Doktoranden</strong> hinweisen. Betreiber Sebastian Veelken hat unter <a href="http://www.doktorandenforum.de">www.doktorandenforum.de</a> nicht nur allerlei Tipps und Wissenswertes, Links und Literaturhinweise <strong>rund ums Promovieren</strong> zusammengetragen, sondern betreut auch ein Forum zum Thema. Hier finden sich Beiträge zu ganz verschiedenen Aspekten, die einen während der Promotionszeit beschäftigen können. Dazu gehören organisatorische, finanzielle, juristische, technische, aber manchmal auch ganz menschliche Fragen. </p>
<p>Ob Finden eines <strong>Doktorvaters</strong>, Wege der Literaturrecherche, -beschaffung und -verwaltung, korrektes Zitieren, Vorbereitung auf <strong>Rigorosum </strong>oder <strong>Disputation</strong>, Tücken der Prüfungsordnungen, Umgang mit Betreuern, Stipendien und Arbeitslosengeld … hier ist ein guter Platz, um sich zwanglos mit „Kollegen“ auszutauschen, <strong>Rat und Unterstützung</strong> zu holen bzw. zu geben. Eigene Unterforen bzw. archivierte Bereiche dienen u.a. der Diskussion unter externen Doktoranden, Fragen zur Anwendung von WORD in Dissertationen oder dem Angebot von Promotionsmöglichkeiten. </p>
<p>Der Umgangston ist angenehm und die Antworten und <strong>Tipps aus der Community</strong> sind meist recht hilfreich. Obwohl meine eigene Promotion schon einige Zeit zurückliegt, schau ich in diesem Doktorandenforum gern ab und zu rein. Pro Tag machen das im Schnitt mehr als 2.600 weitere Besucher, 1.200 Personen sind registrierte Mitglieder mit Schreibrechten. </p>
<p>Der Gründer Sebastian Veelken ist inzwischen selbst längst promoviert und als Justiziar beschäftigt. Dennoch betreibt er die Seiten als Ein-Mann-Projekt und in seiner Freizeit weiter. Viele Doktoranden werden es ihm danken. </p>
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