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	<title>Aus BioLektors Notizenbuch &#187; Werbung</title>
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	<description>Allerley Wundersames aus Biologie und Sprache</description>
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		<title>Sciencemovies: Forscher als Regisseure und Produzenten in eigener Sache</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 13:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die VolkswagenStiftung fördert innovative Ideen, um Forschung der Öffentlichkeit zu vermitteln. Ein kürzlich vorgestelltes Projekt ist der neue Videoblog sciencemovies. Wissenschaftler werden von Filmprofis eine Woche lang im Umgang mit Kamera und Mikrofon trainiert und legen dann los, ihre eigene Arbeit möglichst interessant darzustellen. Die so entstandenen Kurzfilme werde seit Anfang März auf www.sciencemovies.de veröffentlicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die VolkswagenStiftung fördert innovative Ideen, um Forschung der Öffentlichkeit zu vermitteln. Ein kürzlich vorgestelltes Projekt ist der neue <strong>Videoblog </strong>sciencemovies. Wissenschaftler werden von Filmprofis eine Woche lang im Umgang mit <strong>Kamera </strong>und <strong>Mikrofon </strong>trainiert und legen dann los, ihre eigene Arbeit möglichst interessant darzustellen.</p>
<p>Die so entstandenen <strong>Kurzfilme </strong>werde seit Anfang März auf <a href="http://www.sciencemovies.de">www.sciencemovies.de</a> veröffentlicht. Auf welche Weise <strong>Algen </strong>miteinander kommunizieren, wie die <strong>Geheimnisse des Naumburger Doms</strong> entschlüsselt werden und warum <strong>Daakaka </strong>eine der seltensten Sprachen der Welt ist, erfährt man hier aus erster Hand. Eine schöne Idee und ansprechend umgesetzt. </p>
<p class="keinzug">PS: Bevor sich wer wundert, warum es korrekt sein soll, &#8220;VolkswagenStiftung&#8221; so merkwürdig zu schreiben: Ich hatte mich über die<a href="http://biolektor.de/index.php/2009/03/10/doppelbegriffe-zusammen-oder-getrennt/"> Schreibweise von Stiftungen</a> bereits an anderer Stelle geäußert.</p>
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		<title>Miracle of Science Bar &amp; Grill</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 14:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Name des Restaurants ist außergewöhnlich: “Miracle of Science Bar &#038; Grill”. Welche Gerichte wird man dort wohl bekommen können? PETRAs Gluonensüppchen á la DESY? Spiegeleier vom Schnabeltier auf Kreidebett? Newtons Apfel im Schlafrock? Schade, Massachusetts ist zu weit weg. Ich kann da nicht so einfach selbst vorbeigehen und leider kann ich auch kein Foto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Name des Restaurants ist außergewöhnlich: “Miracle of Science Bar &#038; Grill”. Welche Gerichte wird man dort wohl bekommen können? PETRAs Gluonensüppchen á la DESY? Spiegeleier vom Schnabeltier auf Kreidebett? Newtons Apfel im Schlafrock? </p>
<p>Schade, Massachusetts ist zu weit weg. Ich kann da nicht so einfach selbst vorbeigehen und leider kann ich auch kein Foto der dortigen Speisekarte machen. Aber schauen Sie selbst. Wenn das Lokal auf die Qualität seiner Küche genauso viel Wert legt wie auf die<a href="http://www.gizmodo.de/2011/01/04/speisekarte-als-periodensystem.html"> Originalität der Speisekarte</a>, dürfte man dort recht lecker essen können.</p>
<p><em>(gefunden bei <a href="http://www.gizmodo.de">GIZMODOO</a>)</em></p>
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		<title>ÖBNV? Kostenlose Leihbücher in Hamburger Bussen</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 17:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Woche gesehen, als ich per ÖPNV zu einer Arbeitsschutztagung unterwegs war: Ein Bücherregal in einem Hamburger Linienbus. Das Regal war beschriftet mit „Ihre Buchhaltestelle“, wie man auf dem beim Fahren geschossenen und leider nicht ganz scharfen Foto gerade noch erkennen kann. Was das Ganze soll? Jeder Fahrgast darf im Regal stöbern und sich zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche gesehen, als ich per ÖPNV zu einer Arbeitsschutztagung unterwegs war: Ein Bücherregal in einem Hamburger Linienbus. Das Regal war beschriftet mit „Ihre <strong>Buchhaltestelle</strong>“, wie man auf dem beim Fahren geschossenen und leider nicht ganz scharfen Foto gerade noch erkennen kann.</p>
<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/Buchhaltestelle.jpg" alt="Buchhaltestelle" title="Buchhaltestelle" width="500" height="375" class="aligncenter size-full wp-image-477" /></p>
<p>Was das Ganze soll? Jeder Fahrgast darf im Regal stöbern und sich zum Lesen animieren lassen. Entspannt im Bus sitzen, auf verkehrsgenervte Autofahrer herunterschauen und neugierig in unbekannten Büchern blättern. Da kommt man doch gefühlt schneller und angenehmer ans Ziel, oder? </p>
<p>Hinter der sympathischen Aktion „<strong>Bücher im Bus</strong>“ der Nahverkehrsanbieter <a href="http://www.vhhpvg.de/ ">VHH und PVG</a> steckt offenbar das <a href="http://www.stilbruch.info ">Gebrauchtwarenkaufhaus STILBRUCH</a> (zwei Filialen in Altona und Wandsbeck). Das Motto: „<em>Anlesen, Mitnehmen, Durchlesen und wenn möglich wieder zurückstellen</em>“. Schon 100 Busse wurden mit Bücherregalen ausgestattet, jeweils hinter dem Platz des Fahrers, und <strong>mehr als 10.000 Bücher</strong> fahren somit durch die Hamburger Stadtteile. Piktogramme außen am Bus zeigen an, ob es sich um einen Bücherbus handelt. Ob der ÖPNV in Hamburg demnächst in <strong>ÖBNV </strong>(Öffentlicher Bücher-Nahverkehr) umbenannt wird? </p>
<p class="keinzug">PS: Wer Bücher für die Aktion „Bücher im Bus“ abgeben will, wende sich bitte nicht an die Busfahrer, sondern an <a href="http://www.stilbruch.info ">STILBRUCH</a>.</p>
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		<title>Gesucht: Frauen für Technik und Naturwissenschaften</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 09:17:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Woche in meinem Briefkasten: Ein Booklet mit vier DVDs vom EMBL (Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie) in Heidelberg. Erst heute komme ich dazu, mal reinzuschauen und es lohnt sich. Insgesamt acht hochkarätige Vorträge aus verschiedenen Fachrichtungen wie Genetik, Medizin, Astrophysik, Klimaforschung und Ökologie. Top-Wissenschaftlerinnen erzählen, wie sie zu Ihrem Fachgebiet kamen und welche Auswirken ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.set-routes.org/lectures/index.html"><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/SET-Routes.jpg" alt="SET-Routes" title="SET-Routes" width="250" height="376" class="alignleft size-full wp-image-406" /></a></p>
<p>Diese Woche in meinem Briefkasten: Ein <strong>Booklet mit vier DVDs</strong> vom EMBL (Europäisches Laboratorium für Molekularbiologie) in Heidelberg. Erst heute komme ich dazu, mal reinzuschauen und es lohnt sich. Insgesamt acht hochkarätige Vorträge aus verschiedenen Fachrichtungen wie Genetik, Medizin, Astrophysik, Klimaforschung und Ökologie.<br />
<strong>Top-Wissenschaftlerinnen</strong> erzählen, wie sie zu Ihrem Fachgebiet kamen und welche Auswirken ihre Forschungsergebnisse auf unseren Alltag haben. Auch schildern sie persönliche Erfahrungen als Frau im Wissenschaftsbetrieb. </p>
<p>Diese „insight lectures“ sind für Schulen konzipiert und Teil des Projekts <strong><a href="http://www.set-routes.org/">SET Routes</a></strong> (<strong>S</strong>cience, <strong>E</strong>ngineering and <strong>T</strong>echnology“). Das europäische Projekt soll Mädchen und jungen Frauen Mut machen, sich auf ein Studium der Naturwissenschaften, ein Ingenieurfach oder eine Technik-Karriere einzulassen.</p>
<p>Besonders gut gefallen mir einige Zitate: </p>
<p class="typo-beispiel">Dr. Maggie Aderin-Pocock, Physikerin:<br />
„<em>A scientist ist someone who is inquisitive about life.</em>“</p>
<p class="typo-beispiel">Dr. Sabine Hentze, Humangenetikerin:<br />
 „<em>It is not obvious in medicine to tell a patient they have the right<br />
 to be allowed not to know.</em>“</p>
<p class="typo-beispiel">Prof. Dr. Nadia Rosenthal, Leiterin des EMBL-Insituts in Italien:<br />
„<em><strong>The most exciting work in biology is coming in the next few decades.</strong></em>”</p>
<p class="keinzug"> Die Vorlesungen sind allesamt auch <a href="http://www.set-routes.org/lectures/index.html">online abrufbar</a>.</p>
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		<title>Kirsch-Kern-Kuschel-Kissen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 19:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute in meinem Briefkasten: ein Prospekt vom BUNDladen. Kinder-T-Shirts aus Bio-Baumwolle, Nistkästen für Meisen zum Selberbauen uns derart Zeugs. Alles ganz nett. Doch neu waren mir die Kirschkern-Kuscheltiere. Kirschkerne zum Kuscheln? Getrocknete Kirschkerne in Kissen werden zur Wärmebehandlung eingesetzt. Die Kerne speichern Wärme ebenso wie Kälte. Doch Kirschkernkuscheltiere kannte ich noch nicht. Doch wenn schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/Kirschkern-Kuscheltiere.jpg" alt="Kirschkern-Kuscheltiere - www.bundladen.de" title="Kirschkern-Kuscheltiere - www.bundladen.de" width="200" height="252" class="alignright size-full wp-image-395" /></p>
<p>Heute in meinem Briefkasten: ein <a href="https://www.bundladen.de/fileadmin/bundshop/pdf/bundladen_katalog_2010.pdf">Prospekt</a> vom BUNDladen. Kinder-T-Shirts aus Bio-Baumwolle, Nistkästen für Meisen zum Selberbauen uns derart Zeugs. Alles ganz nett. Doch neu waren mir die Kirschkern-Kuscheltiere. </p>
<p>Kirschkerne zum Kuscheln? Getrocknete Kirschkerne in Kissen werden zur Wärmebehandlung eingesetzt. Die Kerne speichern Wärme ebenso wie Kälte. Doch Kirschkernkuscheltiere kannte ich noch nicht. Doch wenn schon mit Kirschkernen kuscheln, warum nicht gleich die 4-fache <a href="http://www.mehner.info/html/alliteration.html">Alliteration</a>: Kirsch-Kern-Kuschel-Kissen. Sicher sind die demnächst im Kirsch-Kern-Kuschel-Kissen-Katalog eines Spezialversenders zu finden &#8230; <img src='http://biolektor.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Auf Verpackungen Groß Und Ohne Trenn Strich?</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/07/31/auf-verpackungen-gross-und-ohne-trenn-strich/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 16:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hat man erst mal begonnen, auf die Beschriftung von Verpackungen zu achten, fällt auf, dass sich die heute früh monierte Milchverpackung in einem gut sortierten Supermarkt in vielfacher Gesellschaft befindet:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat man erst mal begonnen, auf die Beschriftung von Verpackungen zu achten, fällt auf, dass sich die heute früh monierte Milchverpackung in einem gut sortierten Supermarkt in vielfacher Gesellschaft befindet:  </p>
<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/verpackungstitel.jpg" alt="Verpackungstitel" title="Verpackungstitel" width="480" height="440" class="aligncenter size-full wp-image-219" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stadt Land Fluss Milch?</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/07/31/stadt-land-fluss-milch/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 07:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man soll sich ja vorher angucken, was man isst und trinkt und gerade auf Reisen oder im Urlaub genauer hinschauen, wenn einem neue Lebensmittel begegnen. Nun ist Milch nix Unbekanntes, aber diese in Hamburg gekaufte Marke war mir neu. Die Milch war wunderbar, aber warum wird auf der Tüte ein zusammengesetztes Substantiv so lieblos wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/landmilch.jpg" alt="frische Landmilch" title="frische Landmilch" width="300" height="450" class="alignleft size-full wp-image-215" /></p>
<p>Man soll sich ja vorher angucken, was man isst und trinkt und gerade auf Reisen oder im Urlaub genauer hinschauen, wenn einem neue Lebensmittel begegnen. Nun ist Milch nix Unbekanntes, aber diese in Hamburg gekaufte Marke war mir neu. Die Milch war wunderbar, aber warum wird auf der Tüte ein <strong>zusammengesetztes Substantiv</strong> so lieblos wie falsch auseinandergebrochen? </p>
<p>Über „GutBio“ will ich nicht mosern (BioLektor nutzt einen ähnlichen Effekt) und über das fehlende Leerzeichen vorm Prozentzeichen kann man streiten, aber die drei Worte „Frische“, „Land“ und „Milch“ einfach so hinter- und untereinander zu setzen? Oben auf der Packung steht „Frische“ bei „Land“, handelt es sich also um eine Milch aus Frischeland, die <strong>Frischeland-Milch</strong>? Und wenn die Milch aus dem „Alten Land“ bei Hamburg käme? Was dann auf der Verpackung stünde, will man gar nicht wissen.</p>
<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/landmilch3.jpg" alt="frische Landmilch aus Witzwort" title="frische Landmilch aus Witzwort" width="273" height="98" class="alignright size-full wp-image-217" /></p>
<p>Wieso überhaupt „Landmilch“? Weil <strong>Stadtmilch </strong>teurer wäre? Weil <strong>Wassermilch </strong>nicht schmeckt? Doch ein weiterer Blick auf die Milchtüte stoppte mein albernes und besserwisserisches Rumpolemisieren. Der Name und Ort des Herstellers! Entschädigt für alles. Ist das nett oder ist das nett? Da würd ich gern Ehrenbürger werden &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Trinken Botaniker kein Bier?</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/07/04/trinken-botaniker-kein-bier/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Jul 2009 20:58:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hand aufs Herz, ihr Biologen, wem ist das schon mal aufgefallen? Die Biermarke heißt Tannenzäpfle, also nach der Verkleinerungsform von Tannenzapfen, den Blüten- bzw. Samenständen von Bäumen der Gattung Abies. Das Etikett der Flasche zeigt jedoch einen Fichtenzapfen (Gattung Picea)! Der auffälligste Unterschied ist, dass Fichtenzapfen vom Ast nach unten hängen, während Tannenzapfen aufrecht am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/tannenzapfle-flasche.jpg" alt="Rothaus Tannenzaepfle " title="Rothaus Tannenzaepfle " width="87" height="300" class="alignleft size-full wp-image-207" /></p>
<p>Hand aufs Herz, ihr Biologen, wem ist das schon mal aufgefallen? Die Biermarke heißt <strong>Tannenzäpfle</strong>, also nach der Verkleinerungsform von Tannenzapfen, den Blüten- bzw. Samenständen von Bäumen der Gattung <em>Abies</em>. Das Etikett der Flasche zeigt jedoch einen <strong>Fichtenzapfen </strong>(Gattung <em>Picea</em>)! Der auffälligste Unterschied ist, dass Fichtenzapfen vom Ast nach unten hängen, während Tannenzapfen aufrecht am Zweig stehen. </p>
<p>Da die Fichte im Schwarzwald jedoch <strong>Rottanne </strong>genannt wird, sollte man der Brauerei diesen kleinen botanischen Schwindel nicht verübeln. Interessant, was der Grafiker des Etiketts dazu sagt: „<em>Hätte ich die Zapfen der Weißtanne gewählt, wäre deren Abbildung logischerweise in der unteren Leiste platziert worden. Diese Zapfen hätten dann aber phallisch in den Bereich der Schwarzwälderin hineingereicht mit dem wahrscheinlichen Ergebnis, dass der Volksmund das Bier zum Aphrodisiakum gestempelt hätte</em>.“ (gefunden im Freiburger Magazin <a href="http://fudder.de/artikel/2009/02/12/rothaus-wer-hat-die-biergit-erfunden/ ">Fudder</a>) </p>
<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/tannenzapfle-detail.jpg" alt="Tannenzaepfle Detail" title="Tannenzaepfle Detail" width="300" height="225" class="alignright size-full wp-image-208" /></p>
<p>Ob Tanne oder Fichte, ich geh davon aus, dass für die Biere der <a href="http://www.rothaus.de ">Schwarzwälder Rothaus-Brauerei</a>, die übrigens dem Land Baden-Württemberg gehört, weder das eine noch das andere, sondern Gerste, Hopfen und Malz verwendet werden. Das oben gezeigte Pils der Marke Tannenzäpfle jedenfalls ist ausgesprochen lecker, was sicherlich auch am verwendeten Schwarzwälder Quellwasser liegt. Prost.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Zusatzstoffe ins Museum?</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/03/29/zusatzstoffe-ins-museum/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 17:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche war ich in Hamburg und habe u.a. das Deutsche Zusatzstoffmuseum besucht. Abseits von Touristenströmen ist das kleine Museum auf dem Gelände des Großmarktes für Obst, Gemüse und Blumen zwar ein wenig versteckt, aber nichtsdestotrotz einen Besuch wert. Man sollte unbedingt die Anfahrtsbeschreibung beachten. Die Adresse Banksstraße 28 ist insofern verwirrend, als sie offenbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche war ich in Hamburg und habe u.a. das <a href="http://www.zusatzstoffmuseum.de/">Deutsche Zusatzstoffmuseum</a> besucht. Abseits von Touristenströmen ist das kleine Museum auf dem Gelände des Großmarktes für Obst, Gemüse und Blumen zwar ein wenig versteckt, aber nichtsdestotrotz einen Besuch wert. Man sollte unbedingt die <a href="http://www.zusatzstoffmuseum.de/anfahrt-und-oeffnungszeiten.html">Anfahrtsbeschreibung</a> beachten. Die Adresse <em>Banksstraße 28</em> ist insofern verwirrend, als sie offenbar für das riesiges Gelände des Großmarktes insgesamt gilt. Nachdem ich das Museum im FRoSTA-Gebäude gefunden hatte, wurde ich von einer angehenden Ökotrophologin überaus freundlich und charmant empfangen. </p>
<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/zusatzstoffmuseum-hamburg-1.jpg" alt="Deutsches Zusatzstoffmuseum" title="Deutsches Zusatzstoffmuseum" width="500" height="375" class="aligncenter size-full wp-image-164" /></p>
<p>Das Museum ist so gestaltet, dass man sich beim Eintritt in einen gewöhnlichen Supermarkt versetzt fühlt. Allerdings befinden sich gleich im allerersten Regal keine Lebensmittel, sondern man steht vor einer Sammlung von Chemikalien in ihren Original-Kunststoffverpackungen. Der Eindruck „Chemie-Labor“ ist sicher nicht unbeabsichtigt und führt in drastischer Weise vor Augen, was sich unter (mehr oder weniger korrekt deklariert) unter Zusatzstoffen alles in unseren Lebensmitteln befindet.</p>
<p>Dass in der Herstellung von Lebensmitteln allerlei Zusatzstoffe, Aromen, Farbstoffe und Geschmacksverstärker verwendet werden, ist vielen Verbrauchern durchaus bewusst. Was die Meisten jedoch nicht wissen:<strong> Auch in sogenannten Bioprodukten sind zahlreiche Zusatzstoffe erlaubt</strong>. Die verschiedenen Klassen von Zusatzstoffen haben unterschiedliche Funktionen, können z.B. die Haltbarkeit von Lebensmitteln verbessern oder die industrielle Verarbeitung erleichtern. Im Museum kann man an einigen interaktiven kleinen Experimenten selber ausprobieren, wie einige der Zusatzstoffe, z.B. Emulgatoren, funktionieren. Ist gegen eine längere Haltbarkeit auf den ersten Blick nichts einzuwenden, gerät man bei der Beeinflussung von Aussehen und Geschmack schon eher ins Grübeln, ob man wirklich alles zu sich nehmen möchte, was uns da so untergemixt wird.
</p>
<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/zusatzstoffmuseum-hamburg-2.jpg" alt="Deutsches Zusatzstoffmuseum" title="Deutsches Zusatzstoffmuseum" width="500" height="253" class="aligncenter size-full wp-image-165" /></p>
<p>An einigen Beispielen wird zudem gezeigt, wie der Einsatz von Zusatzstoffen verschleiert und ganz legal die Angabe von Zusatzstoffen auf der Verpackung umgangen werden kann. Recht anschaulich sind auch Info-Boxen, wo anhand von Münzstapeln dargestellt wird, um wie viel teurer z.B. ein Himbeerjoghurt sein müsste, wenn er echte Himbeeren statt künstlicher Aromen enthalten würde.</p>
<p>Und spätestens hier wird denn auch deutlich, dass eine Schwarz-Weiß-Sicht á la <strong>„Zusatzstoffe = giftig, chemisch und böse“ </strong>und <strong>„naturbelassene Nahrungsmittel = gesund und ungiftig“</strong> als Denkautomatismus der komplexen Materie nicht gerecht wird.<strong> Vitamin C</strong> findet jeder toll, bei <strong>Ascorbinsäure </strong>rümpft man bereits die Nase, bei<strong> E 300</strong> hört sich das schon richtig giftig an, dabei handelt es sich um <strong>ein und dieselbe Substanz</strong>. (Dass man die Lebensmittelzusatzstoffe mit einer dreistelligen Ziffer nach einem großen E klassifiziert, was sofort an E 605 erinnert, dürfte aus Sicht der Lebensmittelindustrie einem Marketing-Gau nahekommen.) Auf der anderen Seite enthält jeder noch so biologisch angebaute Kohl (der nie mit irgendwelchen Herbiziden, Düngern oder sonstigen Chemikalien in Berührung gekommen ist) auch giftige oder gar krebserzeugende Substanzen. Die Natur ist nicht immer „gut“ und „die Chemie“ nicht automatisch „böse“. Darüber und über Sinn und Unsinn von Zusatzstoffen in unserer Ernährung kann man lange diskutieren. Jedem, der sich informieren, eine eigene Meinung bilden und wissen will, was und warum in seiner täglichen Ernährung so alles drinsteckt, <strong>sei ein Besuch in dem Hamburger Museum unbedingt empfohlen</strong>. </p>
<p>Das Museum ist ein Projekt der Hamburger Lebensmittelstiftung und wird von der <a href="http://www.frosta.de/">Tiefkühlmarke FRoSTA</a> und der <a href="http://www.walthers.de/">Saftkellerei Walther</a> unterstützt. Für die wissenschaftliche Begleitung stehen Prof. Dr. Georg Schwedt und der als Sachbuchautor bekannte Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des <a href="http://www.das-eule.de/">EU.L.E.</a> </p>
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		<title>Achtung Wild!</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 16:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
				<category><![CDATA[BioLOGie]]></category>
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		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<description><![CDATA[Rothirsch, Feldhase und Wasserfrosch sind jetzt in vielen deutschen Städten an Haltestellen und an Straßen auf Großflächen zu sehen. Viele Passanten mögen sich fragen: Für was werben diese Tiere eigentlich? Die Antwort: Diese Tiere werben für sich selbst! Heimische Wildtiere sind einzigartig schön &#8211; wahre Meisterwerke der Natur &#8211; und mehr als einen zweiten Blick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rothirsch, Feldhase und Wasserfrosch sind jetzt in vielen deutschen Städten an Haltestellen und an Straßen auf Großflächen zu sehen. Viele Passanten mögen sich fragen: Für was werben diese Tiere eigentlich? Die Antwort: Diese Tiere werben für sich selbst! <strong>Heimische Wildtiere sind einzigartig schön</strong> &#8211; wahre Meisterwerke der Natur &#8211; und mehr als einen zweiten Blick wert (<em>aus einer <a href="http://idw-online.de/pages/de/news302239">Pressemitteilung</a> der Deutschen Wildtierstiftung</em>).</p>
<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/meisterwerk-rothirsch.jpg" alt="Meisterwerke Rothirsch" title="Meisterwerke Rothirsch" width="500" height="349" class="aligncenter size-full wp-image-157" /> <em><br />(Bildquelle: <a href="http://www.deutschewildtierstiftung.de/">Deutsche Wildtierstiftung</a>)</em></p>
<p>Eine sehenswerte und sympathische Aktion der Deutschen Wildtier Stiftung. Weiter heißt es im Pressetext: &#8220;<strong>Denn was man nicht kennt, das schätzt und schützt man auch nicht.</strong> Vielen Kindern fällt es heute schwer, den Spatzen von einer Meise zu unterscheiden. Auch zahlreiche Erwachsene glauben, <strong>dass das Reh die Frau vom Hirsch sei</strong>.&#8221; Ja, solcherlei Denkfehler, Irrtümer und Fehleinschätzungen über die Natur, Tiere und Pflanzen gibt es noch einige mehr, ich werde demnächst einige Beispiele zusammenstellen.</p>
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