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	<title>Aus BioLektors Notizenbuch &#187; Wörter</title>
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	<description>Allerley Wundersames aus Biologie und Sprache</description>
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		<title>Driblar o Adversario? Internationales Fußball-Vokabular online lernen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 21:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jetzt ist die WM schon bald rum und dass „wir“ im Fußball international mitspielen können, hat die deutsche Mannschaft bravourös gezeigt. Ob wir auch über Fußball international mitreden können, ist eine ganz andere Frage. Doch Hilfe ist in Sicht. Mit dem PONS-Fußballtrainer kann man die wichtigsten Vokabeln zur WM online trainieren. Und zwar in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist die WM schon bald rum und dass „wir“ im Fußball international <strong>mitspielen </strong>können, hat die deutsche Mannschaft bravourös gezeigt. Ob wir auch über Fußball international <strong>mit<em>reden</em></strong> können, ist eine ganz andere Frage.<br />
Doch Hilfe ist in Sicht. Mit dem <a href="http://www.pons.de/daten/WM-Trainer2010/fussballtrainer.html">PONS-Fußballtrainer</a> kann man <strong>die wichtigsten Vokabeln zur WM</strong> online trainieren. Und zwar in den bedeutenden WM-Sprachen Italienisch, Brasilianisch, Französisch, Niederländisch, Portugiesisch, Englisch und Spanisch. Ok, ob Schweden nun wirklich dazu gehört und ob Italienisch und Französisch derzeit als bedeutende WM-Sprachen gelten dürfen, sei mal dahingestellt <img src='http://biolektor.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Ansonsten eine prima Sache. </p>
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		<title>Mille grazie, Bello!</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 22:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Klingt zunächst kurios, hat aber einen guten Grund: Blindenführhunde in der Schweiz und in Deutschland müssen Italienisch lernen. Ihr Trainer bringt Ihnen die Kommandos nicht auf Deutsch, sondern in italienischer Sprache bei. Und wieso das? Erstens können die Hunde, wenn sie später ihren blinden Besitzer sicher durch den Verkehr lotsen sollen, die Befehlslaute einer fremden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klingt zunächst kurios, hat aber einen guten Grund: <strong>Blindenführhunde </strong>in der Schweiz und in Deutschland <strong>müssen Italienisch lernen</strong>. Ihr Trainer bringt Ihnen die Kommandos nicht auf Deutsch, sondern in italienischer Sprache bei. Und wieso das? Erstens können die Hunde, wenn sie später ihren blinden Besitzer sicher durch den Verkehr lotsen sollen, die Befehlslaute einer fremden Sprache leichter aus dem Geplapper der Umgebung heraushören. Und zweitens wird es wohl- (oder übel) meinenden Mitmenschen schwieriger gemacht, dem Blinden bzw. dem Hund reinzureden. Aus den gleichen Gründen lernen angeblich die Blindenhunde in Italien ihre Kommandos auf Deutsch. So schreibt zumindest meine Tageszeitung am Pfingstsamstag. </p>
<p class="keinzug">PS: Blindenführhunde gehören übrigens – neben Blutegeln – zu den ganz wenigen mir bekannten Fällen, wo man vom Arzt ein <strong>Tier auf Rezept</strong> bekommen kann. <strong>Tiere auf Rezepten</strong> gibt es auch ohne Arzt und ungleich häufiger, aber das ist ein ganz <a href="http://www.daskochrezept.de/rezepte/fleisch/ ">anderes Thema</a>.</p>
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		<title>Mesmerizing! Ein Förstersohn vom Bodensee fasziniert bis heute</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 16:17:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein ganz klein wenig erweitern Biologen die Sprache, wenn sie neu entdeckten Tier- oder Pflanzenarten einen eindeutigen lateinischen Namen zuweisen. Die deutsche Sprache wird mit neuen Tier- oder Pflanzennamen allerdings eher selten bereichert und wenn, so dürfte das kaum jemand merken und keine neuen Einträge im Duden auslösen. Noch viel seltener kommt es vor, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganz klein wenig <strong>erweitern Biologen die Sprache</strong>, wenn sie neu entdeckten Tier- oder Pflanzenarten einen eindeutigen lateinischen Namen zuweisen. Die deutsche Sprache wird mit neuen Tier- oder Pflanzennamen allerdings eher selten bereichert und wenn, so dürfte das kaum jemand merken und keine neuen Einträge im Duden auslösen. Noch viel seltener kommt es vor, dass der <strong>Name eines Naturwissenschaftlers</strong> zum <strong>Sprachschatz </strong>hinzugefügt wird. </p>
<p>Diese große Ehre wurde einem Arzt zuteil, der als Sohn eines Försters am Bodensee aufwuchs, in Konstanz zur Schule ging und später u.a. in Wien praktizierte. Bekannt wurde <strong>Franz Anton Mesmer</strong> für seine Lehre vom <strong>animalischen Magnetismus,</strong> dem so genannten Mesmerismus. Als Verb „<strong><em>to mesmerize</em></strong>“ ging der Nachname des Mediziners in die englische Sprache ein und bedeutet hier so viel wie „<em>hypnotisieren</em>“ oder im übertragenen Sinn „<em>faszinieren</em>&#8220;, „<em>gebannte Aufmerksamkeit erregen</em>&#8220;. Auch wenn Mesmers Theorie uns heute eher obskur anmutet, mit dieser <strong>außerordentlich seltenen Auszeichnung</strong> wurde der Arzt vom Bodensee unsterblich. </p>
<p>Mesmer und seine Vorstellungen vom animalischen Magnetismus tauchen übrigens wiederholt auch als <strong>Thema in der Literatur</strong> auf. Von E.A. Poe und Stefan Zweig bis zu neueren Werken wie „<em>Der fünfte Winter des Magnetiseurs</em>“ von Per Olov Enquist oder „<em>Am Anfang war die Nacht Musik</em>“ von Alissa Walser fasziniert diese Gestalt der Wissenschaftsgeschichte bis heute. </p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="keinzug">PS: Selbstverständlich gibt es Fälle, in denen ein Wissenschaftler insofern Spuren in der Sprache hinterlässt, als ein Gerät, eine Erfindung, ein Körperteil o. Ä. nach seinem Entdecker oder Erfinder benannt ist. Auch wird vielen berühmten Wissenschaftlern posthum gedacht, indem Straßen, Schulen oder wissenschaftliche Einrichtungen ihren Namen tragen. Röntgenstrahlen, Langerhanssche Inseln oder das Hubble-Teleskop sind solche Beispiele. Darum geht es hier jedoch nicht. Die Aufnahme als Verb und in die Umgangssprache, also die gebräuchliche Verwendung auch fernab des ursprünglichen naturwissenschaftlichen Kontextes, erscheinen mir im Falle von „<em>to mesmerize</em>“ einzigartig. <em>(Für Hinweise auf vergleichbare Fälle bin ich dankbar!)</em></p>
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		<title>Kirsch-Kern-Kuschel-Kissen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 19:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute in meinem Briefkasten: ein Prospekt vom BUNDladen. Kinder-T-Shirts aus Bio-Baumwolle, Nistkästen für Meisen zum Selberbauen uns derart Zeugs. Alles ganz nett. Doch neu waren mir die Kirschkern-Kuscheltiere. Kirschkerne zum Kuscheln? Getrocknete Kirschkerne in Kissen werden zur Wärmebehandlung eingesetzt. Die Kerne speichern Wärme ebenso wie Kälte. Doch Kirschkernkuscheltiere kannte ich noch nicht. Doch wenn schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/Kirschkern-Kuscheltiere.jpg" alt="Kirschkern-Kuscheltiere - www.bundladen.de" title="Kirschkern-Kuscheltiere - www.bundladen.de" width="200" height="252" class="alignright size-full wp-image-395" /></p>
<p>Heute in meinem Briefkasten: ein <a href="https://www.bundladen.de/fileadmin/bundshop/pdf/bundladen_katalog_2010.pdf">Prospekt</a> vom BUNDladen. Kinder-T-Shirts aus Bio-Baumwolle, Nistkästen für Meisen zum Selberbauen uns derart Zeugs. Alles ganz nett. Doch neu waren mir die Kirschkern-Kuscheltiere. </p>
<p>Kirschkerne zum Kuscheln? Getrocknete Kirschkerne in Kissen werden zur Wärmebehandlung eingesetzt. Die Kerne speichern Wärme ebenso wie Kälte. Doch Kirschkernkuscheltiere kannte ich noch nicht. Doch wenn schon mit Kirschkernen kuscheln, warum nicht gleich die 4-fache <a href="http://www.mehner.info/html/alliteration.html">Alliteration</a>: Kirsch-Kern-Kuschel-Kissen. Sicher sind die demnächst im Kirsch-Kern-Kuschel-Kissen-Katalog eines Spezialversenders zu finden &#8230; <img src='http://biolektor.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Kur2liger Gesang der N8igall</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/09/30/raetsel/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 21:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein hübsches Zahlen-Wort-Rätsel, entdeckt als Motiv einer Postkarte in der Abteilung zur Geschichte des Buchdrucks im Hamburger Museum der Arbeit. Die interessanten alten Zeilensetzmaschinen (Typographen), Druckmaschinen und Handpressen sind teils noch arbeitsfähig und bei Vorführungen in Gebrauch. Auch wenn man sich den Arbeitsalltag heute kaum vorstellen kann, es ging auch ohne WORD und Programme zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/St1setzer.jpg" alt="St1setzer-Rätsel (Museum für Arbeit, Hamburg)" title="St1setzer-Rätsel (Museum für Arbeit, Hamburg)" width="200" height="360" class="size-full alignleft wp-image-372" /><br />
Ein hübsches Zahlen-Wort-Rätsel, entdeckt als Motiv einer Postkarte in der Abteilung zur Geschichte des Buchdrucks im Hamburger <a href="http://www.museum-der-arbeit.de/home.php">Museum der Arbeit</a>. Die interessanten alten  <strong>Zeilensetzmaschinen (Typographen)</strong>, <strong>Druckmaschinen</strong> und <strong>Handpressen </strong> sind teils noch arbeitsfähig und bei Vorführungen in Gebrauch.</p>
<p class="keinzug">Auch wenn man sich den Arbeitsalltag heute kaum vorstellen kann, es ging auch ohne WORD und Programme zur Rechtschreibkorrektur.</p>
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		<title>Mehrteilige Begriffe mit Bindestrich, es sei denn &#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 19:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein häufig gefundener Fehler in Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten: Man darf bei Aneinanderreihungen mehrerer Wörter (Wortgruppen) diese in aller Regel nicht einfach einzeln hintereinander stellen, sondern muss sie durchkoppeln, d.h. die einzelnen Elemente per Bindestrich verknüpfen. Also: Laplace-Verteilung, Arbeiter-und-Bauern-Staat, Magen-Darm-Grippe, A-capella-Konzert, Rote-Kreuz-Mitarbeiter, Albert-Einstein-Gymnasium usw. Dies gilt auch, wenn einzelne Elemente aus Abkürzungen oder Ziffern bestehen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein häufig gefundener Fehler in Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten: Man darf bei <strong>Aneinanderreihungen mehrerer Wörter (Wortgruppen)</strong> diese in aller Regel nicht einfach einzeln hintereinander stellen, sondern muss sie <strong>durchkoppeln</strong>, d.h. die einzelnen Elemente <strong>per Bindestrich verknüpfen</strong>. Also: </p>
<p class="typo-beispiel">Laplace-Verteilung, Arbeiter-und-Bauern-Staat, Magen-Darm-Grippe, A-capella-Konzert, Rote-Kreuz-Mitarbeiter, Albert-Einstein-Gymnasium usw.</p>
<p class="keinzug">Dies gilt auch, wenn einzelne Elemente aus <strong>Abkürzungen </strong>oder <strong>Ziffern </strong>bestehen: </p>
<p class="typo-beispiel">St.-Georg-Kapelle, 5-Seen-Wanderung, 100-prozentig, 28-jährig, 1000-m-Lauf, DIN-A1-Plakat, 50-Euro-Blüten usw. </p>
<p class="keinzug">Eine Ausnahme: Viele Doppelbegriffe mit <strong>Fremdwörtern aus dem Englischen</strong> darf man <strong>getrennt </strong>schreiben, dann aber beide Teile in <strong>Großschreibung</strong>:</p>
<p class="typo-beispiel">Fast Food, Black Box, New Economy &#8230;</p>
<p class="keinzug">Achtung: Sowie jedoch ein weiterer Bestandteil dazu kommt, wird auch hier <strong>mit Bindestrich gekoppelt</strong>: </p>
<p class="typo-beispiel">Fast-Food-Restaurant, Black-Box-Modell, New-Economy-Boom &#8230;</p>
<p class="keinzug">Und noch etwas dazu: Der Bindestrich steht<strong> ohne Leerzeichen</strong>! Sonst wäre es ein Gedankenstrich. Dieser jedoch müsste erstens länger sein und wäre hier zweitens fehl am Platz. </p>
<p>Eine weitere wichtige Ausnahme von der Durchkoppeln-Regel fällt mir gerade ein: Zwischen Ziffer und <strong>Prozentzeichen </strong>setzt man <em>keinen</em> Bindestrich (also bitte keinen 10-%-Rabatt), lässt jedoch den (verkleinerten) Leeraum ausnahmsweise weg, also <strong>5%-Hürde</strong>. Wem das nicht gefällt, der schreibe <strong>Fünf-Prozent-Hürde</strong>, ist auch ok. </p>
<p class="keinzug">PS: Auch in Fällen wie <strong>Perchloratanion </strong>würde ich einen Bindestrich setzen, also <strong>Perchlorat-Anion</strong>, um Lesbarkeit und Verständnis zu erleichtern.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Auf Verpackungen Groß Und Ohne Trenn Strich?</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/07/31/auf-verpackungen-gross-und-ohne-trenn-strich/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 16:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hat man erst mal begonnen, auf die Beschriftung von Verpackungen zu achten, fällt auf, dass sich die heute früh monierte Milchverpackung in einem gut sortierten Supermarkt in vielfacher Gesellschaft befindet:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hat man erst mal begonnen, auf die Beschriftung von Verpackungen zu achten, fällt auf, dass sich die heute früh monierte Milchverpackung in einem gut sortierten Supermarkt in vielfacher Gesellschaft befindet:  </p>
<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/verpackungstitel.jpg" alt="Verpackungstitel" title="Verpackungstitel" width="480" height="440" class="aligncenter size-full wp-image-219" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stadt Land Fluss Milch?</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/07/31/stadt-land-fluss-milch/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 07:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man soll sich ja vorher angucken, was man isst und trinkt und gerade auf Reisen oder im Urlaub genauer hinschauen, wenn einem neue Lebensmittel begegnen. Nun ist Milch nix Unbekanntes, aber diese in Hamburg gekaufte Marke war mir neu. Die Milch war wunderbar, aber warum wird auf der Tüte ein zusammengesetztes Substantiv so lieblos wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/landmilch.jpg" alt="frische Landmilch" title="frische Landmilch" width="300" height="450" class="alignleft size-full wp-image-215" /></p>
<p>Man soll sich ja vorher angucken, was man isst und trinkt und gerade auf Reisen oder im Urlaub genauer hinschauen, wenn einem neue Lebensmittel begegnen. Nun ist Milch nix Unbekanntes, aber diese in Hamburg gekaufte Marke war mir neu. Die Milch war wunderbar, aber warum wird auf der Tüte ein <strong>zusammengesetztes Substantiv</strong> so lieblos wie falsch auseinandergebrochen? </p>
<p>Über „GutBio“ will ich nicht mosern (BioLektor nutzt einen ähnlichen Effekt) und über das fehlende Leerzeichen vorm Prozentzeichen kann man streiten, aber die drei Worte „Frische“, „Land“ und „Milch“ einfach so hinter- und untereinander zu setzen? Oben auf der Packung steht „Frische“ bei „Land“, handelt es sich also um eine Milch aus Frischeland, die <strong>Frischeland-Milch</strong>? Und wenn die Milch aus dem „Alten Land“ bei Hamburg käme? Was dann auf der Verpackung stünde, will man gar nicht wissen.</p>
<p><img src="http://biolektor.de/wp-content/uploads/landmilch3.jpg" alt="frische Landmilch aus Witzwort" title="frische Landmilch aus Witzwort" width="273" height="98" class="alignright size-full wp-image-217" /></p>
<p>Wieso überhaupt „Landmilch“? Weil <strong>Stadtmilch </strong>teurer wäre? Weil <strong>Wassermilch </strong>nicht schmeckt? Doch ein weiterer Blick auf die Milchtüte stoppte mein albernes und besserwisserisches Rumpolemisieren. Der Name und Ort des Herstellers! Entschädigt für alles. Ist das nett oder ist das nett? Da würd ich gern Ehrenbürger werden &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Appetit kommt beim Sprechen?</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/07/15/der-appetit-kommt-beim-sprechen/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 10:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wörter]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige sprachliche Leckereien wie Geschmacksverstärker, Schmelzkäsezubereitung, Eipulver und Schaumverhüter kennen wir aus Küche oder Supermarkt schon länger. Doch was in den letzten Wochen so alles an Begriffen rund ums Essen in den Mund genommen wird, klingt noch unappetitlicher: Analogkäse, Pseudogarnele, Formputenfleisch, Schinkenimitat &#8230; Meine Liste kulinarischer Begriffe, sortiert nicht von Aal bis Zwiebelsuppe, sondern allein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige sprachliche Leckereien wie <strong>Geschmacksverstärker, Schmelzkäsezubereitung, Eipulver</strong> und <strong>Schaumverhüter </strong>kennen wir aus Küche oder Supermarkt  schon länger. Doch was in den letzten Wochen so alles an Begriffen rund ums Essen in den Mund genommen wird, klingt noch unappetitlicher: <strong>Analogkäse, Pseudogarnele, Formputenfleisch, Schinkenimitat</strong> &#8230;</p>
<p>Meine Liste kulinarischer Begriffe, sortiert nicht von Aal bis Zwiebelsuppe, sondern allein nach dem Klang, würde mit den genannten Beispielen beginnen. In der Mitte stünde alles, was ehrlich und nahrhaft klingt, also solide Worte wie <strong>Wurzelgemüse, Blätterteig, Semmelknödel, Kässpätzle, Steinpilznockerln</strong> oder <strong>Kaiserschmarrn</strong>. Und ganz oben landeten solche wohllautenden Köstlichkeiten wie <strong>Parfait, Croissant, Ratatouille, Kukuruz, Zabaione, Tabasco, Aioli</strong> und <strong>Tiramisu</strong>. </p>
<p>Auffallend dabei: Was gut klingt, scheint auch gut zu schmecken? Oder ist es umgekehrt? Hat das mal wer genauer untersucht? Man hätte die erste <strong>Schwarzwälder Kirschtorte</strong> ja auch „<strong>Steinfrucht-Milchfett-Weizen-Zubereitung</strong>“ nennen können <img src='http://biolektor.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Kennt jemand ein gutes Buch zur Etymologie der Nahrungsmittelbegriffe? </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Selbst oder selber?</title>
		<link>http://biolektor.de/index.php/2009/07/08/selbst-oder-selber/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 21:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BioLektor</dc:creator>
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		<category><![CDATA[texten]]></category>
		<category><![CDATA[Wörter]]></category>

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		<description><![CDATA[„Beinahe zwei Drittel aller Testpersonen fanden selbst die richtige Lösung“ oder &#8220;Beinahe zwei Drittel aller Testpersonen fanden selber die richtige Lösung“? Die Bedeutung von „selber“ und „selbst“ ist die gleiche (abgesehen von den Fällen, wo „selbst“ in der Bedeutung von „sogar“ verwendet wird). Doch welche Formulierung ist besser oder richtiger als die andere? Die Duden-Redaktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„<em>Beinahe zwei Drittel aller Testpersonen fanden selbst die richtige Lösung</em>“ oder <em>&#8220;Beinahe zwei Drittel aller Testpersonen fanden selber die richtige Lösung</em>“? Die Bedeutung von „selber“ und „selbst“ ist die gleiche (abgesehen von den Fällen, wo „selbst“ in der Bedeutung von „sogar“ verwendet wird). Doch welche Formulierung ist besser oder richtiger als die andere? </p>
<p>Die Duden-Redaktion nennt als Faustregel: „<strong>Selbst&#8221; ist Standardsprache, „selber&#8221; ist Umgangssprache</strong>&#8220;. In Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten und sonstigen Fachtexten also besser „selbst“ schreiben, im alltäglichen Sprachgebrauch darf man selbst (oder selber) entscheiden, welche Formulierung man bevorzugt. </p>
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